Steinhausen 21.11.15 Leichtathletik-Hallensportfest mit Förderwettkämpfen

Tolle Ergebnisse konnte der VFB Salzkotten in Steinhausen am 21.11. erzielen. Die 6-11 jährigen Sportler mussten sich in den Disziplinen Sprint, Ballwurf und Rundenlauf bewähren.

Nachdem alle Startnummern befestigt, alle Kinder in der Halle waren und alle Eltern, Geschwister, sowie Fangemeinde auf der Tribüne Platz gefunden hatten, fiel der erste Startschuss.

Erste Disziplin: Der Sprint

Auch wenn die Jungen beim Wettkampf immer den Luxus hatten zuerst starten zu dürfen, halten wir uns natürlich ans -Ladies first-

Daher zuerst die Damen der Altersklasse W10. Im Sprint ganz stark, lief Lucy Jansen in 5,3 sec. auf Platz 2. Xenia Klassen kam zwar nicht ganz so gut aus dem Startblock heraus, erreichte aber trotzdem die 30m in 5,8sec. Die dritte im Bunde unserer Starterinnen der W10 war Marie Jankowski. Sie kann mit ihrer Zeit von 5,7sec. mehr als zufrieden sein.

Bevor wir mit den Jungen weiter machen noch zu Lenya Petters, welche in der W11 an den Start ging. Den Platz 1 im Sprint musste sie sich mit einer schnellen Bürener Läuferin teilen. Lenya lief die 30m ebenfalls(siehe Lucy) in 5,3sec.

In der M8 repräsentierte Phil Vrban den VFB und konnte sich mit einer Zeit von 6,1sec. vorerst Platz 3 sichern.

Die M11 dominierte wieder einmal Tom Altrogge, der mit einer Zeit von 5,2 sec. alle Gegner hinter sich zurück ließ. Ebenfalls in seiner Altersklasse startete Julian Przybylla, der mit 6,0sec. eine top Leistung erbrachte und sich Platz 5 sichern konnte.

Kommen wir zur Disziplin 2: Ballwurf

Die schnellen Damen der W10 warfen 17m(Marie), 18m(Xenia) und 19m(Lucy). Insgesamt gar nicht so schlecht, aber durch weiteres Training noch ausbaubar 😉

Die beiden alten Hasen, Lenya Petters(29,5m) und Tom Altrogge(31,5m) konnten wieder einmal alle Gegner hinter sich lassen. Lenyas Weite ist einfach spitze, bei Tom hätte der Ball auch noch ein paar Meter weiter fliegen können. Sowohl Hallenhöhe, wie auch Hallenlänge hätten jedoch nicht viel mehr zugelassen. Julian hatte leider mit der Abwurflinie zu kämpfen und musste sich so mit 14,5m zufrieden geben und rutschte so Insgesamt auf Platz 6 und auch Phil konnte durch den kurzen Anlauf nur auf 15m kommen.Umso mehr Ansporn nach diesem Wurfergebnis hatten sie aber nun beide für den nachfolgenden Rundenlauf.

Letzte und dritte Disziplin: Rundenlauf

Zum Schluss konnte der VFB noch einmal sein ganzes Potential zeigen. Mit einem unglaublichen Lauf konnte Phil Vrban den 2.Platz erlaufen und rückte so in der Gesamtwertung von Platz 6 auf Platz 2. Ebenfalls auf 2. Position landete nach 4 Runden Tom Altrogge und nur wenige Sekunden später kam zur Begeisterung aller VFB Fans, Trainer und Trainingspartner Julian Przybylla ins Ziel. Wirklich eine tolle Leistung Julian.

Bei den Damen der W10 schafften es tatsächlich Lucy(1:09min), Marie(1:14,9min) und Xenia(1:14,4min) unter 1:15min  zu bleiben und konnten so ihre Plätze in der Gesamtwertung halten. Lenya Petters konnte auch in Disziplin 3 alle Gegner hinter sich lassen und gewann so natürlich auch die Gesamtwertung der W11 mit 1233 Punkten.

Lucy mit 1026, Xenia 877 Punkte und Marie 868 Punkte sicherten sich in einem großen W10 Feld die Plätze 3(Lucy), 7(Xenia) und 8(Marie).

Bei den Jungen belegte Phil Platz 2 in der M8 mit 580 Punkten, Julian mit 682 einen guten Platz 5 und Tom mit 1082 Punkten Platz 1 in der M11 Altersklasse.

Der Wettkampf war somit ein voller Erfolg und wir freuen uns über die vielen Erfolge.

Die Ergebnislisten sind unter folgendem Link zu finden:

 

http://www.sv-gw-steinhausen.de/uploads/16_Hallensportfest_2015.pdf

Kreisvergleichskämpfe in Gütersloh

Einen ganz besonderen Wettkampf durften am vergangenen Samstag Lenya Petters und Tom Altrogge bestreiten. Beide wurden aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen nach Gütersloh zu einem Kreisvergleichskampf eingeladen. Als Disziplin wählte Tom Altrogge zum erstaunen die 50m – Strecke anstatt den 800m. Ebenfalls über die 50m trat auch Lenya Petters an. Wir hoffen, dass die beiden auch in der anstehenden Hallensaison zu neuen Bestleistungen bereit sind.

Nach dem Wettkampf kam es noch zu einem Foto der erfolgreichen Athleten:

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Ergebnisse unter:

https://www.flvwdialog.de/daten/2015/ergebnisliste11363.htm#1000003

Tudorfer Mehrkampftag am 26.9.15

Bevor es wieder in die Halle geht, war das Junior Team am letzten Samstag in Tudorf zum Mehrkampftag. Nachdem dieser im Juni leider aufgrund schlechten Wetters ausfallen musste, war das Wetter den Athleten und Athletinnen diesmal sehr viel wohlwollender. Der Mehrkampf bestand aus den Disziplinen Schlagball, Weitsprung und Sprint.IMG_2913

Sarah Altrogge, als älteste Starterin des VfB konnte mit gesprungenen 3,33 ganz zufrieden sein, im Ballwurf konnte sie dann mit einer neuen Bestleistung von 16m glänzen. Beim Sprint erreichte sie Platz 2 und zeigte vor allem auf den letzten Metern, dass sie noch genügend Kraft hatte. Gratulieren können wir ihr Insgesamt zu Platz 2.

„Ladies first“ und daher als nächstes zu Lenya Petters. Trotzdem, dass ihre Mutter den Ballwurf- und Weitsprungwettkampf verpasste konnte sie sich in diesen Disziplinen klar durchsetzen. Mit einer Weite von 3,62 im ersten Versuch machte sie der kompletten Konkurrenz Angst. Dabei ist zu erwähnen das sie diesen Sprung wieder einmal mit dem falschen Fuß erreicht hatte. Beim Ballwurf konnte sie im Anschluss dann mit einer Weite von 25 Metern durchaus zufrieden sein und über die 50m lief sie mit 8,2 sec allen anderen davon. Insgesamt konnte sie sich so dem ersten Platz sicher sein.

Nun zu den Jungen….

Jüngster dort war Phil Vrban, der im Weitsprung mit einer Weite von 2,37m eine neue persönliche Bestleistung sprang. Im Ballwurf konnte er den 80g Ball dann nach 16,50 Metern zu Boden bringen, für die Altersklasse U 10 ist das gar nicht so schlecht. Doch sein deutlich bestes Ergebnis erreichte er im Sprint. Die 30m lief Phil in gerade einmal 6,3sec. und kam so knapp vor Mitstreiter Robert Meier ins Ziel. Robert brauchte nur 0,1sec. länger für die 30m und konnte im Ballwurf ebenfalls mit 16,50m stolz sein. Seine beste Disziplin war jedoch der Weitsprung. Mit einem unglaublichen Satz von 2,63m konnte er diese Disziplin für sich behaupten und erreichte Insgesamt Platz 2. Dazu muss ich noch anmerken, dass Tudorf für ihn Prämiere war und er nach 2 Wochen Training schon zeigen konnte, dass er gut trainiert hat.

Foto

In der Jahrgangsstufe U12 durfte sich dann Kai Runowski über einen verdienten 2. Platz freuen. Mit einer Weite von 3,43 im Weitsprung überraschte er so sogar die Kampfrichter und auch im Ballwurf konnte er mit einer Weite von 24 Metern durchaus zufrieden sein. Die abschließenden 50m gewann er dann in 8,9 sec. Somit auch ein sehr positives Ergebnis bei ihm.

Ein letzter Teilnehmer fehlt noch. Tom Altrogge gewann in seiner Altersklasse mühelos. Mit einer Weite von 3,62 im Weitsprung, einem 36-Meter-Wurf und einer Sprintzeit von 8,4 sec. konnte das große Feld an Gegnern nicht mithalten.

Auch wenn der Wettkampf Insgesamt ein wenig chaotisch gewesen ist, war der Wettkampf doch ein voller Erfolg. Diesen haben wir vor allem den guten Leistungen aller Athleten zu verdanken.

Herzlichen Glückwunsch allen Athleten!

VFB auf zwei Wettkämpfen parallel

VFB auf zwei Wettkämpfen parallel

Wie angekündigt startete gestern ein vollbesetztes Auto Richtung Büren. 5 Starter des VfB Junior-Teams wollten dort die Konkurrenz beim Weitsprung hinter sich lassen und bei bestem Wetter erreichten sie alle Top Platzierungen. Trainer Rupert Richards zeigte sich sichtlich zufrieden und lobte die Leistung seiner Athleten. Dabei hatte er wohl den größten Anteil an den erbrachten Leistungen.

Aber der Reihe nach! Erste Starterin für den VfB war Sarah Altrogge. Sie wurde im großen Feld ihrer Konkurrenten vierte und konnte damit durchaus zufrieden sein. Dabei näherte sie sich ihrer Bestmarke schon zu Beginn der Saison wieder an und sprang so 3.66. Ziel für dieses Jahr die 4m – Grenze 😉

Serienbild Sarah Weitsprung
Sarahs bester Sprung mit 3,66 m

Nicht ganz so viele Teilnehmer gab es in den höheren Altersklassen. In der Männerklasse startete Stefan Gausemeier als einziger und konnte daher in aller Ruhe den Wettkampf bestreiten. Mit 6,20 konnte er sich so den 1.Platz sichern, wobei die Platzierung bei diesen Bedingungen nicht gerade schwer viel. Starten durfte er glücklicher Weise mit der U 18, welche von uns durch Gardy Einhorn vertreten war. Dieser steigerte sich von Sprung zu Sprung und konnte mit einer Weite von 5,67 den zweiten Platz belegen.

Gardy Weitsprung IMG_1455

Gardy fliegt bis zum 5,67 m – Punkt

In der gleichen Altersklasse auf Position 3 landete Tobias Langen. Auch wenn er das Brett irgendwie nicht treffen wollte konnte er mit 5,37 m doch sehr zufrieden sein. Beim nächsten Mal passt dann der Anlauf und es geht in Richtung 6 Meter – Marke.

Tobias Langen Weitsprung
30 cm zu früh abgesprungen und trotzdem noch 5,37m
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Angenehmes Aufwärmen in der Sonne

Die Ehre des letzten Springers des Tages für den VfB hatte Tobias Altrogge. Seine Bestmarke mit 4,38 hatte er, so erzählte er noch morgens, vor exakt einem Jahr in dieser Anlage erreicht. Welch passenderen Zeitpunkt zum überbieten der Marke könnte sich also bieten. Beim Training zumindest war erkennbar, dass seine eigene Bestmarke wackelt. Gesagt… getan, so setzte er die Hoffnung auch gleich in die Tat um. Mit einem Ergebnis von 4,79m flog er noch weiter als erwartet und konnte sich den zweiten Platz reservieren.

Zur gleichen Zeit nur ein paar Kilometer weiter meisterte ein weiterer Altrogge seinen Wettkampf erfolgreich: Tom Altrogge. Zusamen mit Franz Krauß war er in Schloss Neuhaus beim Residenz – Abendlauf und startete mit diesem über die 800m – Distanz. Tom konnte als 6. von 55 Teilnehmern ins Ziel einlaufen. Da alle Altersklassen allerdings zusammengestartet wurden und die fünf ersten alle deutlich älter waren, siegte er in seiner Altersklasse. Seine Zeit von 2:51 min ist dabei verdammt gut. Franz kam dann nach 3:03 min ins Ziel und schrammte mit dieser Zeit nur ganz knapp am Podest vorbei. Doch auch dies ist eine beachtliche Leistung und wir hoffen, dass er beim nächsten Wettkampf die drei Minuten ‚unterläuft‘ 😉

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Die erfolgreichen Läufer Tom und Franz

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Auch über die 5 km Distanz hatten wir natürlich einige Teilnehmer am Start. Bei knapp 300 Startern schaffte es Marlen Schulte als 34. Teilnehmer ins Ziel zu kommen. Dabei war sie als 4. Frau im Ziel und holte in ihrer Altersklasse Platz 1. Sie lief eine Zeit von 22:01 und Cosima Schuhmacher, nur eine Sekunde dahinter, kam dann in 22:02 ins Ziel. Sie konnte sich in ihrer Altersklasse über Platz 3 freuen und über die Genugtuung vor der älteren Schwester ins Ziel zu kommen. Lilieth Schumacher belegte Platz vier in einer Zeit von 22:29 und kann damit wirklich zufrieden sein, schließlich ist sie im vergangenen Jahr lange wegen einer Verletzung ausgefallen.

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Aber damit ist noch lange nicht Schluss. Mit einer Zeit von 24:21 kam die Lauferfahrene Nadine Bardehle ins Ziel und belegte Platz 6 mit dieser Zeit. Mit diesem Ergebnis lief sie außerdem schneller als ihr Vater, der mit 24:22 im Schlusssprint unterlag.

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Lili kurz vorm Ziel

Bester Salzkottener Läufer über die 5 km war Titus Schumacher. Er konnte seine beiden großen Schwestern in die Tasche stecken und kam in 21:56 ins Ziel. Damit ist er in der Gesamtwertung auf dem 30. und in der Altersklasse auf dem 6. Rang. Da er aber noch deutlich jünger ist als die Jugendaltersklasse in der er startet ist der 6. Platz auch hier wider verdammt gut.

Auch wenn Trainer Rupert Richards nur auf einem der Wettkämpfe sein konnte, wird er bei der Sichtung der Zeiten der 800m und 5km Läufer vermutlich Freudensprünge gemacht haben. Denn die Leistungen unserer Athleten waren fast noch besser als das Wetter.

Allen Athleten: Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Leistungen!

Werfertag Geseke 25.4.15

Lange gab es nichts Wesentliches mehr zu berichten. Nun geht es jedoch wieder richtig los und ihr könnte euch wieder über regelmäßige Wettkampfberichte freuen. Am 25.4. startete die Wurfsaison 2015 auch für den VfB. Bei sehr nassen Startbedingungen waren nur 4 Salzkottener Athleten angereist. Disziplinen waren Kugelstoßen und Speerwurf. Lea Szielasko schaffte im Kugelstoßen weite 8,88m und konnte sich damit Rang 1 sichern. Ebenfalls Platz 1 erreichte sie im Speerwurf. Trotz Regen konnte sie den 600g schweren Speer dabei 26,34m fliegen lassen. Mit dieser Weite stellte sie einen neuen Platzrekord auf und konnte sich über die ausgeschriebene Siegprämie freuen.

Bei den Männern starteten in der Altersklasse U18 Lucas Gausemeier und Tobias Langen. Mit 10,33m schaffte Tobias endlich die 10-Meter-Marke und sicherte sich damit vor Lucas (3.Platz) den ersten Rang. Im Speerwurf lief es bei ihnen nicht ganz so rund, allerdings lieferten sie sich ein packendes Duell und hatten beide letztendlich eine 31 vor dem Komma stehen. Bei Tobias reichte die 75 hinter dem Komma zu Platz 2 und Lucas sicherte sich mit 31,41 den dritten Platz. In der Männerklasse musste sich Stefan Gausemeier mit knapp 8 Metern zufrieden geben. Allerdings erreichte er im Speerwurf dafür eine neue Bestleistung mit 46,90 Metern. Auch wenn er nur 40 cm vom Stadionrekord entfernt war konnte dieser leider nicht mehr geknackt werden. Aber dafür dann vielleicht im nächsten Jahr.

Insgesamt war der Wettkampf recht erfolgreich und Rupert war mit den Leistungen seiner Athleten zufrieden. Weiter geht es am 8.5.15 in Büren auf dem Springertag und in Schloss Neuhaus mit verschiedenen Langstreckenläufen. Bis dahin wünsche ich erfolgreiches Training 😉

Zwei neue Vereinsrekorde und Pokalübergabe beim 15.Hallensportstfest in Steinhausen

Zwei neue Vereinsrekorde und Pokalübergabe beim 15.Hallensportstfest in Steinhausen

Obwohl das Junior-Team am vergangenen Wochenende auf viele leistungsstarke Athleten verzichten musste, welche stattdessen den SCP anfeuerten, wurde ein Sieg nach dem nächsten gefeiert.

Über 100 Teilnehmer konnte Steinhausen dieses Jahr aus insgesamt 10 verschiedenen Vereinen verzeichnen. Mit nur 7 Athleten der Altersklassen 7-11 war jedoch der VFB an diesem Samstag angerückt. Die Zahl der Betreuer und Fans dagegen war um ein vielfaches größer. Und auch Maskottchen Björn-Otto hatte den weiten Weg auf sich genommen, um für beste Bedingungen zu sorgen.

Nach kurzen Testläufen ging es dann, unter lauten Anfeuerungsrufen, schon gut für unsere Athleten los. Nach dem Sprint zeigte sich, dass Rupert beim Training , der letzten Tage, alles richtig gemacht hatte.

Erste Starterin bei uns war Romi Griese, die für ihre Schnelligkeit im Verein durchaus bekannt war. Schließlich hatte sie erst vor wenigen Monaten in Tudorf über die 30m mit einer Zeit von 5,4sec einen neuen Vereinsrekord in der Altersklasse W9 erlaufen. Doch scheinbar reichte ihr dieser nicht aus. Denn mit einer Zeit von 5,4sec verbesserte sie nicht nur ihren selbst aufgestellten Vereinsrekord, sondern kam natürlich auch als Erste über die Ziellinie.

In der Altersklasse W10 vertrat uns nun Lenya Petters. Schnell stellte sich heraus, dass sie genau wie ihre Trainingspartnerin Romi in guter Form war. Und so lief sie die 30m in der gleichen Zeit. Für sie war das nun der 2. Platz in der Gesamtwertung sicher.

Erfolgreich ging es bei den Jungen weiter. Mattis Peters und Gideon Regehr traten für uns, in der Altersklasse M7, an. Und wieder lief einer unserer Läufer auf den ersten Platz. Mattis der ebenfalls mit seinem eigenen Fanclub angereist war, vollbrachte dies in unglaublichen 6,1sec. Gideon war nur eine halbe Sekunde später im Ziel. Und wenn man bedenkt, dass dies sein erster Wettkampf war, lässt uns die Zukunft wohl auch von ihm noch Großes erhoffen.

Kai (M9) kam noch schneller über die Ziellinie und startete mit 5,8sec über die 30m. Damit hat auch er einen neuen Vereinsrekord in seiner Altersklasse im Sprint aufgestellt.

Unsere ältesten Athleten starteten in der Altersklasse M10. Julian Przybylla startete zwar erst durch ein Versehen unter falschem Namen. Allerdings machte auch er durch einen 2. Platz in seinem Lauf klar, dass er lange genug trainiert hatte. Tom Altrogge war dann im letzten Sprint mit Salzkottener Beteiligung dabei und startete ebenfalls als Erster in seiner Altersklasse in den Wettkampf. Die 5,4 sec der Mädchen unterbot er dabei sogar noch knapp um 0,1sec.

Bevor es weiterging, kam es jedoch zu einer für das Junior-Team ganz besonderen Siegerehrung. Nachdem wir die vergangenen 7 Jahre beim Kreisschüler-Cup als bestes Team der vorangegangen Wettkämpfe geehrt wurden, konnten wir diesen Erfolg auch beim nun neuen Altkreis-Cup fortsetzen, der den Kreisschüler-Cup aufgrund der neuen Kreiszuordnungen ersetzt hat. Dabei nahmen Lili Schuhmacher und Lenya unter großem Beifall den grandiosen Pokal stellvertretend entgegen. Danach folgten die Siegerfotos mit Trophäe und nachdem jeder der Teammitglieder und einige Fans diese einmal in Händen halten durften, konnten wir uns wieder auf den Wettkampf konzentrieren.

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Gruppenfoto nach der Pokalüberreichung

Schon oft hieß es, das Junior-Team könnte im Ballwurf nicht mit den anderen mithalten. Doch diesen Vorwurf haben wir in Steinhausen deutlich widerlegt. Vor allem Tom Altrogge (27,0m) und Lenya (24,5m) stellten dies klar. Doch auch Romi und Kai erreichten mit jeweils 19m gute Ergebnisse. Die 20m-Grenze überschreiten sie dann beide sicherlich beim nächsten Wettkampf. Denn Magnus Thiele, der ihnen beim Ballwurftraining schon in den letzten Wochen einiges abverlangt hatte,wird bestimmt nicht locker lassen und durch den einen oder anderen Tipp die Ergebnisse am Ball noch verbessern.

Im Rundlauf und der letzten Disziplin, des heutigen Tages, gaben alle dann nochmal alles. Um unsere jeweiligen Starter optimal zu unterstützen, positionierten wir uns nun mit der ganzen Mannschaft in der Ostkurve. Und so waren unsere Jubelgesänge nicht mehr zu Übertönen. Diesen Vorteil nutzen sowohl Lenya als auch Romi, denn beide zeigten ihren Konkurrentinnen, dass sie nicht den Hauch einer Chance hatten. So lief Romi die 2 Runden in 33,7sec und Lenya schaffte die 4 Runden in unglaublichen 66,3sec und konnte Romis Tempo damit auch noch über die doppelte Strecke halten.

Auch Mattis und Gideon zeigten ihren Gegner nur wie sie von hinten aussahen, sodass sie mit 36,7sec (Mattis) und 38,1sec (Gideon) ins Ziel einliefen. Kai stellte mit 33,2sec eine neue persönliche Bestleistung auf und ließ nur noch einen vor sich ins Ziel einlaufen. Julian und Tom zeigten deutlich, dass sie nicht zum ersten Mal an einem Rundlauf teilnahmen und machten so nicht nur ein schönes schnelles, sondern auch ein gutes taktisches Rennen. Tom schaffte es dabei, nachdem er in der ersten Hälfte noch zwei Gegner vor sich laufen ließ, diese zu überholen und deutlich abzuhängen. Dabei schaffte er sogar das, was keiner für möglich gehalten hatte. Er lief mit 66,0sec als erster ins Ziel ein und überrundete dabei sogar noch einen seiner Gegner.

In der Gesamtwertung des Mehrkampfes konnten wir ganze 5 Plätze auf dem Podest verbuchen. Tom Altrogge(1001 Punkte) und Lenya Petters(1106 Punkte) kamen dabei sogar bis ganz oben. Neben diesen konnten Kai(687 Punkte) und Mattis(529 Punkte) den zweiten und Romi(877 Punkte) den dritten Rang einnehmen. Kai holte nun auch mit der Gesamtwertung von 687 Punkten einen neuen Vereinsrekord. Romi ließ ihren Konkurrentinnen nur sehr knapp den Vortritt, denn bis zum Platz 1 waren es nur 6 Punkte. Für alle, die nicht aus dem Leichtathletikbereich kommen, sei gesagt, dass es knapper wirklich nicht mehr geht. Das nächste Mal wird es also der erste Platz, da sind wir uns sicher.

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Romi auf Platz 3
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Klarer Sieg für Lenya
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Toms Gegner sind ohne Chancen

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15.JT-Open | Ergebnisse

Am 28. Juni fand in Büren die Jubiläumsausgabe der Junior Team-Open statt. Bei herrlichen äußeren Bedingungen nahmen zahlreiche motivierte Sportler/innen aus dem Altkreis Büren und weit darüber hinaus an diesem ganz besonderen Mehrkampf mit einer Streich-Disziplin mit. Organisator Rupert Richards zeigte sich deshalb auch mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden und möchte sich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei allen helfenden Händen bedanken, ohne die auch in diesem Jahr nicht alles so prima geklappt hätte. Ein besonderer Dank gilt dem Moderatoren-Duo Ernst Köchling und Michael Halfpap, Triathlon-Weltmeisterin Karen Schulz für die Siegerehrungen, den fleißigen Kampfrichter/innen, sowie dem gesamten Verpflegungsteam um Carla Schumacher: es war wie immer köstlich!

Aber zurück zu den sportlichen Meisterleistungen, die ja im Mittelpunkt des Tages standen. All die tollen Leistungen findet ihr hier:
15. Junior Team-Open Ergebnisliste

Das VfB Salzkotten Junior Team bedankt sich recht herzlich bei allen Aktiven, Betreuern und Trainern für eure Teilnahme und hofft, euch auch im nächsten Jahr wieder zu den JT-Open begrüßen zu dürfen!

Die Junior Team Open waren auch die zweite Wertungsveranstaltung des neuen „Altkreis-Cups“. Vor dem Abschlusswettkampf beim Bürener Mehrkampftag am 05. September 2014 liegt das Junior Team aus Salzkotten an der Spitze, dicht gefolgt vom VfJ Helmern und dem SV Brenken:
Altkreis-Cup 2.Zwischenstand

 

 

21. Werfertag am 22.09. in Tudorf

Mit 4 Teilnehmern hat das Juniorteam-Salzkotten am Werfertag in Tudorf teilgenommen. Alle Vier haben trotz des kalten Wetters gute Leisungen erbracht. Tobias langen warf den  600 g Speer 26,07 m weit. Lucas Gausemeier (in der selben Altersklasse) warf mit viel Gegenwind auf eine Weite von 21,43 m. 20,25 m warf Lili Schumacher den 600 g Speer bis zur 20 Metermarke und sicherte sich einen guten Platz bei den Mitstreiterinnen. Florian Gausemeier hat mit dem 700 g Speer knapp über 30 m geworfen.

      Weiter Ergbnisse Kugelstoßen:

                                        Tobias Langen 7,84 m 4 kg , Lucas  Gausemeier 6,56 m 4 kg ,                                      Lili Schumacher  8,53 m 3 kg ,Florian Gausemeier 9,36 m 5 kg

Weitere Ergebnisse Diskus:

                                  Tobias Langen 22,57 m 1 kg , Lucas  Gausemeier 15,67 m 1 kg ,                                 Lili Schumacher 19,22 m 750 g , Florian Gausemeier 25,56 m 1,5 kg

Die optimistische Generalprobe

Im Sommer wäre er 23 Jahre alt geworden. Am 16. August 1989, als in Salzkotten die Leichtathletik noch fest in der Hand des TVS war, lief ein Trio mit der späteren Deutschen Jugendmeisterin und U23-Europavizemeisterin, Inga Leiwesmeier, in Warburg einen Rekord der in vier Jahrzehnten, zwei Jahrhunderten und zwei Jahrtausenden in der Kreisrekordliste des FLVW Büren unauslöschlich feststand. 8:51,5 Minuten lautete die Zielzeit der drei Mädchen mit dem 77er-Jahrgang.  Jetzt, am 23. Juni 2012 war die Zeit reif, jene Zeit fällig. Mit 8:21,03 Minuten liefen Lilieth Schumacher, Lea Szielasko und Cosima Schumacher in Höxter zum neuen Kreisrekord für die nächste Ewigkeit. Damit wurde natürlich auch ein neuer Vereinsrekord aufgestellt und der alte (9:07,9 min) von Julia Zablotny, Danielle O‘Goran und Lauren Murray aus dem Jahr 2006 abgelöst.

Besonders wacker schlug sich auch das Trio VfB Salzkotten 1. Heldenhaft sprang hier Tara Armstrong für die verletzte Emily Devereux als Schlussläuferin ein, musste den späteren Dreikampf leider dann allerdings selbst wegen Schmerzen an der Achillessehne beenden. Nach Startläuferin Tanja Polonyi und Elena Devereux an zweiter Stelle überquerte Tara 9:18,82 Minuten die Ziellinie.

Dann kam der Dreikampf – und mit ihm die Generalprobe für den wichtigsten Wettkampf des Jahres, die 13. JT-Open am Samstag, 30. Juni in Büren. Das schöne bei Generalproben ist ja, dass egal wie sie ausgehen, man immer optimistisch für das große Folgeereignis sein kann. Denn sprichwörtlich gesehen bringt eine missglückte Generalprobe Glück – und wenn schon alles okay ist, dann ist auch alles okay.

Relativ nebensächlich war diese Thematik für Stefan Gausemeier (U20), seinen Bruder Jan Gausemeier sowie Jordy Einhorn und David Chance (alle U18), die alle am nächsten Wochenende nicht starten dürfen. Die vier zauberten wahre Topleistungen auf die Weserkampfbahn. David sprintete mit 12,08 Sekunden erneut haarscharf an einer 11-Sekunden-Zeit vorbei, holte aber mit 582 Punkten die meisten Zähler bei diesem Wettkampf (insgesamt 1406 Punkte). Sechs Punkte mehr in der Gesamtwertung und insbesondere im Weitsprung mit 5,22 m stark dabei war Jan. Gut einen halben Meter weiter flog Stefan mit seiner typischen „Ich-lauf-einfach-in-der-Luft-weiter-Sprungtechnik“. Er kam am Ende auf 1438 Zähler. Bärenstark wie eh und je präsentierte sich Jordy, der im Weitsprung mit 5,76 m zwar nicht in die anvisierte 6-Meter-plus-Zone sprang, aber im Kugelstoßen mit 10,16 m und einem guten 100m-Sprint in 12,48 Sekunden grandiose 1589 Punkte sammelte. Sein Bruder Gardy Einhorn durfte ebenfalls den höchsten Platz des Podiumberges erklimmen, was er sich vorher mit einer guten Allroundleistung (1309 Punkte) verdient hatte (besonders 9,07m im Kugelstoßen). Nur knapp dahinter folgte Owen Ross mit 1295 Punkten, der insbesondere in der Sprintdisziplin ordentlich absahnen konnte (482 Punkte für 13,15 Sekunden über 100m). Beide werden sich auch bei den JT-Open einen spannenden Kampf um den Altersklassensieg liefern. Yves Eckert (M13) benötigte gute 10,97 Sekunden über 75m und warf seinen 200g-Ball zum ersten Mal auf 30,50m. Am Ende hatte Yves fast genau doppelt so viele Punkte wie der nach ihm platzierte Athlet. Sensationell erkämpfte sich Titus Schumacher in der Altersklasse M10 den Vize-Titel mit 716 Punkten! Besonders erfreulich war die persönliche Bestleistung mit weiten 26,50m beim Werfen, die jedoch nach der offiziellen Punktetabelle die wenigsten Zähler für ihn einbrachten. Die gab es dagegen im Weitsprung, wo Titus mit 2,95m nach Analysen des Statistischen Bundesamtes „zum letzten Mal in seiner Karriere im 2er-Bereich landete“.

Bei den gleichaltrigen Mädchen ging Tara nach ihrem tollen 800m-Lauf an den Start. Nach solid-guten 20,50 m im Werfen und 8,61 Sekunden im 50m-Sprint hatte sie bereits sehr gute 613 Punkte gesammelt, verzichtete schmerzbedingt lieber auf die Weitsprunggeneralprobe und haut dafür bei den JT-Open wieder einen ordentlichen Satz raus. Fröhlich wie immer sprang und lief Frida Schumacher zu neuen persönlichen Bestwerten, blieb zum ersten Mal bei 50m unter 10 Sekunden und sprang in einem kräftigen Versuch auf 2,52m. Auch beim Werfen steigerte sie sich von Versuch zu Versuch auf letztlich 12,5m.

Patricia Volke kam bei den 12-jährigen Schülerinnen auf 971 Punkte mit konstant guten Würfen auf 25m und einem Weitsprung, der vor ein paar Wochen mit Zone bei 3,58m anstatt 3,18m ausgegangen wäre. Emily Devereux biss im Dreikampf die Zähne zusammen und erkämpfte sich 1013 Punkte, was sogar mehr als bei ihrem Sieg in Tudorf vor ein paar Wochen waren. Wie zwei leichtathletikgenetische Zwillinge hatten Emily und Teamkameradin Cosima Schumacher die Disziplinen bestritten, beim 75m-Sprint trennten die beiden nur 3/100, beim Weitsprung nur 4cm. Allein beim Werfen konnte sich Cosima etwas deutlicher absetzen und mit tollen 25m insgesamt 1051 Punkte und eine persönliche Bestleistung erzielte.

Lea Szielasko wurde nach ihrem schnellen 800m-Lauf zu Beginn noch Dritte im Mehrkampf und ergatterte mit 1205 Punkte trotz Absprung vom Balken mehr Punkte als bei den eigenen Kreis-Mehrkampf-Meisterschaften im Mai. Bei den 13-jährigen konnte die Heuschnupfen geplagte Tanja Polonyi 1049 Punkte sammeln. Elena Devereux kam auf die Bestleistung von 1126 Punkte, die mit guten Resultaten in allen Disziplinen gegründet wurde. Auf Platz zwei in diesem Jahrgang warf sich Lilieth Schumacher (1295). Stolze 39m flog ihr Ball, exakt 0 Millimeter hatte sie in diesem Versuch verschenkt.

Trainer Rupert Richards freute sich neben den vielen neuen Bestmarken besonders über den neuen Kreisrekord seiner Schützlinge und hofft, dass alle Athletinnen und Athleten bei den JT-Open mit den Erfahrungen der letzten Generalprobe einen super Folgewettkampf werden zeigen können.

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Björn-Otto mit 17 Kumpels in Tudorf | Engländer bei OWL

Das Junior Team reist momentan herum wie ein Wanderzirkus in seinen besten Zeiten. Gewandert wurde allerdings reichlich wenig, denn auch beim dritten Mehrkampf in drei Wochen kam es vor allem auf eins an: Schnelligkeit. Natürlich gehörte Sprung- und Wurfkraft ebenfalls dazu.
Am besten vereintem diese Eigenschaften Emily Devereux (Siegerin Dreikampf U14, 1001 Punkte), Lilieth Schumacher (Siegerin Vierkampf U14, 1569 Punkte), Yves Eckert (Sieger Dreikampf U14, 1053 Punkte) und Owen Ross (Sieger Vierkampf U16, 1641 Punkte). Bei herrlich warmen Wetter waren aber auch Lenya Petters (5. U10, 654 Punkte), Frida Schumacher (8. U10, 506 Punkte), Tara Armstrong (3. U12, 996 Punkte), Nadine Bardehle (9. U12, 688 Punkte), Cosima Schumacher (2. U14, 988 Punkte), Anna-Sophie Meyer (3. U14, 981 Punkte), Patricia Volke (4. U14, 947 Punkte), Nils Devereux (6. U12, 675 Punkte), Titus Schumacher (7. U12, 660 Punkte) im Dreikampf und Lea Szielasko (2. U14, 1494 Punkte), Tanja Polonyi (3. U14, 1384 Punkte), Elena Devereux (4. U14, 1363 Punkte), Laurent Tahiri (2. U16, 1507 Punkte) sowie Fabio Heydorn (3. U16, 1306 Punkte) im Vierkampf auf erfolgreicher Punktejagd.

Thomas Day and David Chance sind an diesem Sonntag in Bad Salzuflen bei den Ostwestfälischen Meisterschaften an den Start gegangen. Wie gewohnt waren beide dabei wieder mit viel Biss und Energie dabei, was mit voderen Platzierungen, persönlichen Bestleistungen und Vereinsrekorden belohnt wurde! David qualifizierte auf der 100m-Strecke als Vorlauf-Zweiter (12,13 sec) für das Finale, wo er in 12,18 Sekunden als 6. über die Ziellinie raste. Kurze Zeit später galt es für ihn, die einhundert Meter lange Gerade noch um einen schnellen Kurvensprint zu ergänzen. Mit 24,61 Sekunden (Platz 4) stellte Dave nicht nur eine neue persönliche Bestzeit auf, sondern knackte auch den sieben Jahre alten Rekord von Sprinterlegende Oliver Eikel (25,68 Sekunden) um über eine Sekunde. Auch Tom durfte sich über einen Vereinsrekord in der Altersklasse M16 freuen, er unterbot mit 2:11,67 min sowohl alles, was er bisher über diese Distanz lief, als auch Philipp Kortings Rekordzeit aus dem Jahr 2005 (2:17,48 min). Leider verpasste er damit das Treppchen nur um eine Sekunde, den Titel gar nur um 3 Sekündchen.

Mehr-Kampf

Das Junior Team hat sich an diesem Samstag wieder als starke Einheit präsentiert. 31 Sälzer/innen waren bei den Kreis-Mehrkampf-Meisterschaften im „Gegenstück des Salzkottener Hederauenstadions“, dem Ahorn Sportpark, wie ein echtes Team und wie eine echte Primzahl seien sollte: durch nichts teilbar.

Ergebnisse

Einen Tag vor Muttertag hatten alle Kinder die Möglichkeit, ihre Vorgeneration bereits jetzt glücklich zu machen. Dies gelang besonders Neu-Junior-Teamerin Lara Schulte. Sie debütierte an diesem Tag zusammen mit Lenya Petters und beide zeigten bei den jüngsten Mädchen wie viel Talent in ihnen schlummert. Lara sammelte nach 50m-Sprint, Weitsprung und Schlagballwurf insgesamt 688 Punkte. Mit 9,46 Sekunden konnte sie besonders im Sprint glänzen. 

Auch Lenya begeisterte sofort. Obwohl erst zwei Tage zuvor das erste Mal beim Training dabei, bewies sie hervorragende Allroundfähigkeiten. Im Weitsprung standen am Ende leider zwei Fehlversuche, es bleibt jedoch die Gewissheit, dass die 2,75 Meter aus ihrem allerersten Wettkampfsprung schon sehr bald von einem 3-Meter-Satz abgelöst werden (wie es manch einer auch schon im dritten Versuch gesehen haben mag). Am Ende erkämpfte sich Lenya übrigens 706 Punkte und einen grandiosen Bronzeplatz in der W8 (Kreiswertung Büren), Lara kam knapp dahinter auf Platz vier. 

Frida Schumacher bewies ein ums andere Mal, wie viel Freude der Leichtathletiksport machen kann und gewann wie gewohnt in der „Dauer-Lächel-Sonderwertung“ mit großem Abstand. 553 Punkte brachten ihr im Dreikampf zudem einen tollen 6. Platz ein.

Eine weitere imaginäre Bronzemedaille ergatterte auch Tobias Altrogge (778 Punkte) in der Altersklasse M11. Schon wie vor einer Woche in Büren landete Tom Henkemeier (757 Punkte) knapp hinter Tobias und ebenso verfehlten beide im Schlagballwurf  erneut die 30-Meter-Grenze mit jeweils 28m nur hauchdünn. Fünfter in der M10 wurde Pascal Reuter, der im 50m-Sprint mit 9,18 Sekunden gut unterwegs war und am Ende 557 Punkte verbuchen konnte.

Bei den gleichaltrigen Mädchen durfte Tara Armstrong einen weiteren Kreismeistertitel feiern. Nach einer beträchtlichen Steigerung vom letztwöchigen Wettkampf um 103 Punkte wurde sie im großen Feld der weiblichen U12 (und mit den Paderbornern zusammen) sogar Zweite! Die Steigerung auf nun 1054 Punkte war vor Allem starken 24 Metern im Werfen zu verdanken. Eben diese Disziplin hat auch Fiona Hammerschmidt für sich entdeckt. Großartige 21m maß ihr bester Wurf, 944 Punkte und ein vierter Platz beweisen aber auch gute Leistungen in den anderen Disziplinen. Nadine Bardehle konnte ihre gesamte bisherige Wettkampferfahrung (von letzter Woche) ebenfalls positiv umsetzen. Sie verbesserte ihre Wurfleistung auf gute 14m und behält sich einen 3-Meter-Sprung noch für den nächsten Wettkampf vor. Nadine wurde mit 732 Punkten siebte ihres Jahrgangs.

In seinem ersten Dreikampf für den VfB startete Tom Bredewald sofort durch. 1074 Punkte sammelte der 13-jährige und wurde damit grandios Erster seiner Altersklasse. Leider blieb ihm mit Yves Eckert nur ein einziger Mitkonkurrent, sodass er offiziell keinen Kreismeistertitel gewonnen hat. Das dürfte ihm bei einer tollen Wurfleistung von 36,5m aber recht egal sein. Yves holte 421 seiner 1061 Punkte im Sprinten, wo er 75m in nur 10,87 Sekunden zurücklegte. Beide sprangen 3,98m weit, die vier vor dem Komma ist also bald fällig.

Wie gewohnt folgt jetzt der größte Textabsatz. Warum? Ganz einfach, weil jetzt die weiblich U14 an der Reihe ist, eine Altersklasse mit ganz besonders viel versammelten Junior-Team-Talents. Ganz am Anfang stand für alle, die einen Vierkampf machten, der Hochsprungwettbewerb an. Und hurra: der musste für keine Salzkottenerin ausrücken:

Für Luca-Sophie Kleibohm lief es erneut suboptimal, sodass sie nach dem schmerzhaften Hochsprung den Sprint ausließ, beim abschließenden Werfen mit 26,5 m
sich aber noch einmal bärenstark präsentierte. Patricia Volke ist die tragische Figur dieses Wettkampfs. Durch einen Fehler auf offizieller Seite ging leider ihre Sprintzeit verloren, was für einen Dreikampf das sichere Aus bedeutet. Sie sammelte aber im Weitsprung und Wurf tolle 713 Punkte. Bemerkenswert: obwohl nur zwei Disziplinen gewertet wurden, hatte Patricia so viele Punkte, dass sie damit nicht letzte wurde!  Denn sie platzierte sich beim Werfen mit 24,5-Meter vorne und sprang auch beim Weitsprung sehr gute 3,50m. Hochrechnungen ergeben übrigens runde 1000 Punkte für diesen Wettkampf. Der FLVW Büren entschuldigt sich an dieser Stelle bei Patricia und wünscht ihr für die nächsten Wettkämpfe alles Gute. Anna-Sophie Meyer (950 Punkte) konnte sich im Weitsprung gegenüber vorheriger Woche um 5cm auf 3,49m steigern und warf auch in die 20-Meter-Region. Vierstellig ging es bei Cosima Schumacher (1019 Punkte) zu, die vor Allem im Sprint (12,38 Sekunden) flott unterwegs war. Lediglich 4 Pünktchen vor ihr landete Emily Devereux, die allein im Weitsprung 395 Punkte für zurückgelegte 3,67m erhielt. Knapp geht es auch im weiteren Verlauf zu. Luisa Hoßfeld erkämpfte sich mit ihren guten und ausgeglichenen Ergebnissen den vierten Platz in der Altersklasse W12 und insgesamt 1064 Zähler. Wieder nur mit fünf Punkten einen Hauch weit davor, belohnte sich Nele Koblitz nach einer tollen Sprintleistung von 11,82 Sekunden mit dem dritten Treppchenplatz. Weitere sechs Punkte mehr und mit guten Wurf- und Sprungleistungen darf sich Jana Dittrich über einen sehr gelungenen Drei- und Vierkampf freuen. Tanja Polonyi indes schaffte es, noch winzige zwei Punktinos mehr zu erarbeiten. Auch sie blieb im 75m-Sprunt mit 11,93 sec unter 12 Sekunden. Zwischenfrage: Kannst du die Gesamtpunktzahl von Tanja errechnen? Gewinne tolle Preise wie „nichts“ oder „nichts und wieder nichts“. Einsendeschluss ist der 31. Mai. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Aber links geht es auch irgendwo lang. Elena Devereux kam insgesamt auf 1115 Punkte, verpasste somit die ultimative Schnapszahl zwar leider, aber dafür nicht die Chance über 4-Meter im Weitsprung hinzulegen (4,03m) und Vize-Kreismeisterin zu werden. Siegreich waren in der Altersklasse U14 zwei VfBlerinnen vom alten Schlag. Lea Szielasko (1197 Punkte) holte das Double und gewann sowohl Drei- als auch Vierkampf. Mit beeindruckenden 4,31m im Weitsprung und pfeilschnellen 11,35 Sekunden im Sprint legte sie den Grundstein dafür. Bei den 13-jährigen Schülerinnen war es einmal mehr Lilieth Schumacher, die zu neuen Kreismeisterehren kommt. Gewaltige 36m beim Werfen und blitzschnelle 11,18 Sekunden halfen aber auch in Kombination mit solidem Weitsprung nicht zum automatischen Vierkampf-Erfolg. Hier machte ihr Bürenerin Louisa Bauer einen Strich durch die Rechnung, sprang sie im Hochsprung doch 25cm höher und konnte somit einen über 150-Punkte-Rückstand in einen 6-Punkte-Vorsprung verwandeln.

Bei den U16-Jungs traten fünf Sälzer im Vierkampf bestehend aus 100m Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen und Hochsprung an. Lucas Gausemeier erhielt für seine Leistungen 1322 Punkte. Laurent Tahiri (1518 Punkte) blieb im Hochsprung mit 1,20m leider deutlich hinter seiner Leistung in Büren zurück, konnte aber im Kugelstoßen mit 7,93m bereits die ersten positiven Effekte des Wurftrainings bei Herbert aufzeigen. Weniger im Kugelstoßen, als viel mehr in den zwei Sprungdisziplinen bewies Tobias Langen (1655 Punkte) seine Fähigkeiten: 4,71m in horizontale und 1,40m in vertikale Richtung kann sich der 14-jährige sprunghaft ausdehnen. Sprinttalent Owen Ross bewies in seinem ersten 100-m-Lauf wie flink seine Beine sind. Bei 13,01 Sekunden stoppte die automatische Lichtschranke seinen rasanten Lauf, insgesamt kam Owen mit 1718 Punkten auf Rang vier. Vor ihm platzierte sich der beste Salzkottener, Gardy Einhorn mit 1760 Punkten, weiten 4,76m in den Sand und kräftigen 8,41m mit der Kugel.

Im Dreikampf der U18 war es der älteste Einhorn-Bruder, der den Ton angab. 1576 Punkte und viele Flugmeilen einbringende 5,81m im Weitsprung ließen Jordy ganz oben stehen. Hinter ihm platzierte sich David Chance mit 1421 Punkten. Insbesondere die superschnellen 12,05 Sekunden von Mittelstrecken-Ass David ließen aufhorchen. Aber auch sein 5,05m-Satz sind von dem kleinen Mann aus England längst ein Beweis für seine unglaubliche Vielseitigkeit. Florian Gausemeier beendete den Dreikampf mit 1332 Punkten, 9,28m im Kugelstoßen sind ebenfalls sehr beachtenswert.

Ältester VfB-Athlet war an diesem Tag Stefan Gausemeier, der leider erneut die 6-Meter-Marke im Weitsprung trotz unzählig vieler Laufschritte in der Luft mit 5,85m knapp verpasste. 1481 Punkte konnte Stefan insgesamt bekommen.
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Hochsprung? Aua!

Das Gute vorweg: es musste kein Krankenwagen kommen.

Viel hatte zum blaulichtbesetzten Taxi mit Komfortliege allerdings nicht gefehlt. Für kurze Zeit sah es auch so aus, als würde das längst geschlossene Bürener St. Nikolaus Hospital seinen zweiten Patienten-Frühling erleben. Zum Glück bewahrheitete sich auch der Name des Stadions, „Bruch“, nicht. Schmerzverzerrte Gesichter dennoch allen Ortens. Was war nur geschehen? Das Hochsprung-Monster hat wieder zugeschlagen.

Doch zunächst einmal verletzungsfreie Geschichten für alle Kinder unter 12 Jahren. Diese traten zum Dreikampf mit 50m-Sprint, Schlagballwurf und Weitsprung an. Als juniorste im Team meisterte Frida Schumacher (W8) den ersten Freiluftwettkampf dieser Saison mit Bravour. Sie erzielte 595 Punkte, womit sie am Ende auf Platz 6 kam. Besonders stark war dabei ihr kometenhafter 13-Meter-Wurf! Bei den 10-jährigen Schülerinnen durfte sich die heimische Leichtathletikwelt über zwei neue Gesichter freuen: Sarah Altrogge und Nadine Bardehle bestritten ihren ersten Wettkampf für das Junior Team. Sarah sammelte 605 Punkte, Nadine 692 Punkte. Auch bei diesen beiden lag der Landepunkt beim Werfen im zweistelligen Bereich, beide warfen exakt 10 Meter. Nadine darf zudem von der baldigen Überquerung der 3-Meter-Marke im Weitsprung träumen, diesmal blieb sie mit 2,92m noch knapp darunter. Vor ein paar Jahren hatte bereits Tara Armstrong ihre Wettkampfspremiere. Unzählige Trainingseinheiten später gelang Tara in einem spannenden Wettbewerb der Gesamtsieg in der Altersklasse W10: 951 Punkte, 8,2 Sekunden im Sprint, 3,51m im Weitsprung und 16,5m im Schlagballwurf: so lauten ihre beeindruckenden Ergebnisse. Das es aber beispielsweise im Werfen auch noch weitergehen kann, bewies Maike Polonyi (W11) als ihr Ball erst nach 21,5 Metern wieder mit dem grünen Rasen auf Tuchfühlung ging. Maike erkämpfte sich 945 Punkte und kam auf einen guten 11. Platz. Bei den Jungs waren Tobias Altrogge (6., M11) und Tom Henkemeier (7., M11) für das Junior Team im Dreikampf. Mit guten Leistungen in allen Disziplinen bewiesen beide ihre Allroundfähigkeiten. Tom ergatterte 782, Tobias 791 Punkte. Beide streben bald nach der prestigeträchtigen 30-Meter-Region beim Werfen.

Als „Spingertag“ bezeichnet, bot der Wettkampf für die älteren Athleten wahlweise eine Sand- oder Mattenlandung. Anna-Sophie Meyer sprang gute 3,44 Meter, was bei weiterhin fleißiger Trainingsleistung in den nächsten Wochen sicherlich noch gesteigert werden kann. Die Abdrücke im Sand von Cosima Schumacher waren 10cm weiter Richtung Grubenende. Wiederum fast den gleichen Abstand setzte Emily Devereux zwischen sich und Cosima. Emily schaffte tolle 3,65m. Noch besser machte es Luca-Sophie Kleibohm mit einer Bestweite von 3,73m. Den fünften Platz in dieser „sälzerschen Altersklasse“ belegten sowohl Luisa Hoßfeld als auch Nele Koblitz. Beide machten einen weiten Satz auf 3,91m. Erste und beste Salzkottenerin an diesem Tag war Lea Szielasko mit sensationellen 4,35 Metern. Bei den 13-jährigen Schülerinnen kam Elena Devereux in ihrem besten Versuch auf solide 3,78m, Tanja Polonyi verpasste mit 3,93m einen Wert jenseits der Vier-Meter-Marke nur um eine Handbreit. Lilieth Schumacher sprang 4,17m weit und blieb damit nur hauchdünn hinter der Bürener Siegerin (4,21m) auf dem zweithöchsten Treppchenplatz.

Dann kam das Comeback des Jahres. Yvonne Keuper überraschte sämtliche Experten der Leichtathletik-Szene mit ihrer Teilnahme am Weitsprung. Sogar die Konkurrenz war völlig verblüfft und so sicherte sich Yvonne mit 4,11m den ersten Platz – von eins. Wie lang die Siegesserie der Abiturientin noch halten wird? Wie werden es sehen.

In der Altersklasse M14 gingen vier Salzkottener auf Langstreckenflug. Fabio Heydorn flog mit 4,09m die kürzeste Destination an. Laurent Tahiri (4,42m), Gardy Einhorn (4,51m) und Tobias Langen (4,53m) blieben dicht beieinander (Platz 4, 3 und 2) und können ihre starke Disziplin bereits nächsten Samstag bei den Kreis-Mehrkampf-Meisterschaften für unzählige Punkte nutzen. Das könnte auch Jordy Einhorn, der sagenhafte 5,65 Meter sprang und den Wettbewerb der U18 gewann. Die Tagesbestweite aus Salzkottener Sicht erzielte Stefan Gausemeier, der unglaubliche 588 Zentimeter vom Absprungbalken entfernt aufkam und sicher bald die 6-Meter-Marke knackt, wenn er sich unterwegs in der Luft nicht noch verfliegt.

Soviel zum Weitsprung … aber was war da noch? Achja, dann kam das Geschwisterkind der Familie „Sprung“ an die Reihe – wie sich herausstellte, der böse Zwilling „Hochsprung“. Anfangs versuchten sich Fabio, Laurent, Tobias und Gardy an der schicksalsbehafteten Disziplin. Das Quartett meisterte seine Aufgabe trotz relativ wenig Trainingssprüngen ausgesprochen gut. Während Tobias, Laurent und Fabio jeweils 1,35 Meter übersprangen, konnte Gardy sogar noch einen draufsetzen und durfte mit der höchsten Höhe von 1,43m auch auf den höchsten Podestplatz steigen. Zwar sprang er zu Beginn des Jahres in der Halle noch höher, mit wenig Praxis in den letzten Monaten blieb aber dennoch eine solide Grundtechnik inklusive Sprungkraft und Talent deutlich sichtbar.

Zu diesem Zeitpunkten konnten bereits die Salzkottener Athletinnen genau beobachten, wie man einen guten Schersprung macht (Tobias) und wie ein „guter Flop“ funktioniert (Gardy). Ja mit seinem Flop war Gardy top. Was nun geschah, war zumindest für die im Stadion versammelte Volksgesundheit ein Flop, ein Reinfall bzw. eher ein Drauffall(en). Denn nun kamen die Salzkottenerinnen und mit ihnen das Hochsprungmonster. 4 Verletzungen lautet die traurige Bilanz des Nachmittags. 4 Verletzungen, die auch die 5 persönlichen Bestleistungen nur schwer schön reden können. 4 Verletzungen, die zum Glück keine größeren Konsequenzen haben werden. Dennoch, 4 Verletzungen zu viel. Noch beim Warmspringen schnitt sich Emily mit ihren eigenen Spikes beim Schersprung(versuch) ihren Oberschenkel. Das Blut -was nach Zeugenaussagen blau gewesen sein soll und Emilys adelige Abstammung einwandfrei belegt- ließ nicht lange auf sich warten. Aber auch die professionelle Versorgung durch die JT-Eltern kam wie der Blitz. Rettungssanitäterin Lisa konnte dann nach gründlicher Untersuchung Entwarnung und einige Hilfreiche Tipps geben. Ein Narbe wird Emily von diesem Wettkampf allerdings als Souvenir behalten. Weniger blutig wenn auch nicht unbedingt weniger schmerzhaft ging es für Luca-Sophie und Elena aus. Beide prallten beim Flop-Versuch rücklings auf die zuvor gerissene Stange, blieben aber tapfer und humpelten bereits kurze Zeit später wieder einigermaßen fröhlich durch die Gegend. Elena durfte (und darf) sich mit ihren 1,20m (Platz 3, W13) ebenso wie Luca (5., W12) mit übersprungenen 1,10m über eine neue persönliche Besthöhe freuen. Dies gelang auch Luisa mit 1,15m (Platz 3, W12), die sich mit einer leichten Knöchelverletzung ebenfalls ins große Buch der Verletzungen eintragen durfte. Lea konnte mit ebenso überquerten 1,15m nicht an ihre Hallenleistung anknüpfen, konnte aber nach ihrem gelungenen Weitsprung auch mit Platz 4 und einem Donut leben 😉

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Die kleinste unter den Sälzerinnen versuchte sich ebenfalls im Hochsprung. Cosima schaffte mit einer guten Schersprungtechnik 1,05m. An diesem Tag blieb ihr die nächste Höhe noch 3x versagt, mit etwas Übung wird ihr aber auch die in naher Zukunft locker gelingen. Mit ihr üben kann dann auch Anna-Sophie, die beim Einspringen zwar noch die Anfangshöhe schaffte, im Wettkampf selbst aber leider mit drei ungültigen Versuchen ausschied. Schade, aber auch das ist eine wichtige Erfahrung, über die sie vielleicht in 3-4 Jahren mit einer persönlichen Bestleistung von 1,65m nur noch lachen kann. Bei den 13-jährigen kam Lili über 1,15m, was gemessen an ihrer Sprungkraft und Beweglichkeit noch genau die Luft nach oben lässt, die dieses Mal leider nicht da war.

Jana und Tanja schienen entgegen dem allgemeinen Trend richtig Spaß an diesem Wettbewerb zu haben. Jana gelang durch ihre super Technik und allein im Schersprung eine mehrmalige Bestwertsteigerung und letztlich tolle 1,20m. Die gleiche Höhe bei weniger Fehlversuchen übersprang Tanja mit Fosbury-Flop-Technik (Platz 2), was ebenfalls locker und leicht aussah.

Viel zu lernen gab es im Anschluss als die „Großen“ an der Reihe waren. Einer unter ihnen war Stefan Gausemeier, der Mann, der nicht nur weit, sondern auch hoch hinaus will (siehe rechts). Stefan startete mit sauberen Sprügen und steigerte sich Höhe um Höhe. Am Ende wurden bei ihm 1,64m notiert. Wer jedoch dabei gewesen ist hat ebenso wie Fotografin Luisa gesehen, dass der jüngste Stefan und älteste unter den Gausemeier-Brüdern auch die nächste Höhe unbeschadet überquert hat:

Er liegt auf der Matte, die Stange auf den dafür vorgesehenen Halterungen … die Hochsprungwelt wie sie sein soll. Allerdings sollte man sich nie zu lange auf seinen Lorbeeren ausruhen. Und auch wenn das sicherlich nicht Stefans Intention war, noch ehe er die Matte verlassen hat, fiel die Stange wie von Geisterhand berührt auf den Boden der Tatsachen: Fehlversuch.

Zum Trost: Stefan überquerte an diesem Tag vielleicht nicht die größte Höhe, dafür hatte er aber den größen Fanclub. Dieser bestaunte auch weiterhin die übrig gebliebenen Springer. Besonders von dem Teilnehmer der Deutschen Jugendmeisterschaften, Steinhäuser Sprungtalent Dennis Haselhorst, konnte sich der Salzkottener Nachwuchs eine Menge abschauen. Auch wenn er heute die 2-Meter noch nicht auspackte, zeigte Dennis doch Technik vom feinsten – und 1,92 Meter sind ja auch nicht von schlechten Eltern 😉 Ein versöhnlicher Abschluss mit einem positiven Bild der Disziplin, die zukünftig ohne Salzkottener Verletzungen auskommen sollte. Ergebnisliste 04.05.2012

P.s.:

„Wer hoch springt, kann tief fallen. Wichtig ist, wieder aufzustehen und beim nächsten Mal erneut sein bestes zu geben“ Bugs Bunny

Also nicht verzagen und weiter üben. Die nächsten Wettkämpfe werden weniger mit dieser Terror-Disziplin zu tun haben. Dennoch wird die Zeit genutzt, den Hochsprung als Disziplin zu etablieren, die mehr Spaß als Verletzungen bringen sollte 🙂

MAIsterschaften

Springertag | Büren | Freitag, 04. Mai | Springertag Zeitplan_2012
Kreis-Mehrkampfmeisterschaften | Paderborn | Samstag, 12. Mai | Ausschreibung
Mehrkampftag | Tudorf | Samstag, 19. Mai – Vorläufiger Zeitplan

Der Mai lockt mit herrlichem Sonnenschein und milden Temperaturen, die Wettkämpfe in der Umgebung sprießen nur so aus dem Boden und überall stets fröhlich mit dabei: DU!

Nutzt die Chance auf abwechslungsreiche und spannende Mehrkämpfe und meldet euch beim Training für die nächsten Wettbewerbe an. Besonders wichtig (und schon fast eine Pflichtveranstaltung) sind die Kreis-Mehrkampf-Meisterschaften in Paderborn. Sie gehören zum Kreis-Schüler-Cup, wo das Junior Team nach zwei von vier Wettkämpfen vorne liegt. Jeder aus unserer Mannschaft, der bei diesem Mehrkampf mitmacht, hilft dem Junior Team, zum siebten Mal in Folge die beste Mannschaft des Kreises zu werden!

Zwischenstand Kreis-Schüler-Cup 2012 (2 von 4):

1. VfB Salzkotten 281,5 Punkte
2. VfJ Helmern 186,0 Punkte
3. SV 21 Büren 137,5 Punkte
4. TSV Tudorf 105,5
5. SV Steinhausen 99,5
6. BSV Fürstenberg 90,5
7. LG Geseke 75,0 Punkte
8. SV Brenken 50,5 Punkte
9. SC Holtheim 5,0 Punkte

Kreis-Hallen-Meisterschaften in Büren

Jedes Jahr am Ende des ersten Monats versammeln sich die Leichtathleten des Junior Teams in einer anderen Halle im Kreisgebiet, um zum einen an den ersten Meisterschaften des noch jungen Jahres teilzunehmen und zum anderen eine Auszeichnung entgegenzunehmen, welche die hervorragenden Leistungen der vorherigen Saison belohnt.
Mit insgesamt 33 Aktiven und sechs Kreismeisterschaftstiteln präsentierte sich das Junior Team auch im neuen Jahr gewohnt stark.
Morgens traten die älteren Sälzer/innen in diversen Einzelwettbewerben an. Unter der neuen Bezeichnung U14 tummelten sich die meisten VfBler. Als älterer Jahrgang in der Altersklasse konnte Lilieth Schumacher in allen Disziplinen vordere Plätze erreichen. Sie holte im Vierrundenlauf den Kreismeistertitel und wurde im Kugelstoßen Vizemeisterin, lediglich im 30m-Endlauf wäre als Vor- und Zwischenlaufsschnellste vielleicht noch mehr als ein vierter Platz drin gewesen, wenn genügend Zeit zur Vorbereitung gewesen wäre. Von den 10 Sälzerinnen in der U14 war Lili die einzige im Finale. Anders war es beim Hochsprung. Frei nach dem olympischen Motto „Dabei sein ist alles“ sprangen alle Junior Team Athletinnen tapfer,  obwohl diese Disziplin im Training fast gar nicht vorkam. Besonders schön war dabei, dass sich alle über ein Erfolgserlebnis freuen durften. Insbesondere Luisa Hoßfeld und Jana Dittrich (beide 1,15m) zeigten gute Ansätze, letztgenannte lässt aufgrund ihrer enormen Beweglichkeit auf noch schlummerndes Potenzial schließen. Am stärksten aus Salzkottener Sicht schlug sich aber Lea Szielasko, die sehr gut 1,25m übersprang. Lea bewies damit eindrucksvoll, das nicht die Körpergröße gute Hochspringer/innen definiert, sondern besonders Sprungkraft und Technik. Im Kugelstoßen tat sich Luca-Sophie Kleibohm hervor, die mit 5,19m bereits einen guten Startwert in der für sie neuen (Lieblings-)Disziplin setzte. Im Rundenlauf waren Patricia Volke (71,3sec), Cosima Schumacher (67,6sec) und Emily Devereux (64,0sec) schnell unterwegs. Emilys ältere Schwester Elena war einen Hauch eher im Ziel (5., 63,9sec) und rettete sorgte somit für die „richtige“ Geschwisterhierachie. Tanja Polonyi lief in ihrer Gruppe auf den ersten Rang und wurde letztlich mit 62,8 Sekunden nach einem perfekt eingeteilten Rennen Zweite. Die ein Jahr jüngere Lea belegte den Bronzenen Treppechenplatz. Bei den abschließenden Staffelläufen gingen zwei (Junior-) Teams an den Start. Beide Startläuferinnen, Tanja (Staffel 1) und Emily (Staffel 2), hatten einen exzellenten Start und setzten sich und ihr Team von Anfang an die Spitze. Die Wechsel auf die schnellen Schumacher Schwestern gelang und Cosima (S2) blieb so gut es ging an Lili (S1) dran. Luca (S1) gelang es als dritte Läuferin die „Pole Position“ vor Luisa (S2) und dem restlichen Feld zu behalten……und übergab an Elena (S1), die nach 57,5 Sekunden vor Lea (S2) in 58,1 Sekunden finishte. Das bedeutete letztlich einen Zweiten sowie Vierten Gesamtplatz in der starken Altersklasse U14.

Bei den älteren Mädchen der U16-Altersklasse war es Kim-Sarah Luchs, welche die VfB-Farben vertrat. Dies tat sie im 30m-Vorlauf leider auch wörtlich, denn wäre sie nicht die letzten Meter strauchelnd bis hinfallend, sondern wie gewohnt pfeilschnell unterwegs gewesen, wäre auch der Endlauf drin gewesen. Diesen Frust kompensierte sie dafür umso besser im Kugelstoßen (8,19m), Hochsprung (1,35m) und 6-Runden-Lauf, wo sie bei der Urkundenübergabe auf dem imaginären Treppchen jeweils an jeder Stelle hätte stehen dürfen.

Bei den U14-Herrschaften eroberte Yves Eckert in schnellen 4,9 Sekunden den Kreismeisterschaftsthron. Rony Einhorn durfte sich über einen Treppchenplatz beim Hochsprung freuen. Moritz Milkereit (66,7sec) und Louis Large (66,9sec) waren im 4-Rundenlauf taktisch perfekt gelaufen. In der U16-Altersklasse kamen Tobias Langen und Gardy Einhorn in den 30m-Endlauf und belegten in rasanten 4,6 und 4,7 Sekunden den dritten und vierten Platz. OWL-Sprint-Meister Owen Ross hatte bei der platzbedingten Auslosung des Finales leider kein Glück, zeigte seine Schnelligkeit aber dennoch im 6-Rundenlauf (Platz 3). Im Kugelstoßen bewies er zudem, dass er auch viel Kraft hat, stieß er das vier Kilogramm schwere Wurfgerät doch auf beachtliche 8,45m. Nur geringe sechs Zentimeter davor landete Gardys Kugel. Laurent Tahiri schaffte tolle 7,37m. In seiner „Hassdisziplin“ Hochsprung scheiterte Sprungtalent Tobias erst bei 1,45 Meter – das Ganze übrigens mit der extrem Beweglichkeitsvorraussetzenden Schersprung-Technik. Fabio Heydorn und Lucas Gausemeier gelangen tolle Zeiten im Rundenlauf…und weil sechs an der Zahl nicht genug waren, folgte mit ihren Teamkameraden Rony und Laurent noch jeweils eine weitere im Staffellauf, wo sie den dritten Rang belegten. Kreismeister wurde hier die Sprinter-Fraktion Yves, Gardy, Tobias und Owen.

Bei den älteren Semestern der U18-jährigen siegte Jordy Einhorn in 4,5 Sekunden im Sprint, Jan Gausemeier lief auf den Bronze-Platz. Im Hochsprung überquerte Florian Gausemeier eineinhalb Meter. Dem Trio gelang im 5kg-Kugelstoßen starke Werte. Jan 8,74m, Florian 9,06m und Jordy (fast ärgerliche) 9,96m. Natürlich traten die Gausemeiers in voller Familienstärke auf und so durfte auch Stefan nicht fehlen. Er sprintete ebenso wie derkampfrichtende Schreiberling Philipp Korting in 4,5 Sekunden, zeigte aber dann im Hochsprung, dass er über Philipps 1,55m noch müde lächeln konnte und trotz wenig Trainings tolle 1,65m überquerte.

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Zwischendurch wurde der Kreis-Schüler-Cup 2011 an den VfB Salzkotten vergeben. Stellvertretend für alle Beteiligten des letzten Jahres (Kerstin Steiner, Isabell Brosch, Lea Szielasko, Nele Koblitz, Emily Devereux, Luca-Sophie Kleibohm, Joy Armstrong, Anna-Sophie Meyer, Patricia Volke, Cosima Schumacher, Leoni Klassen, Elena Devereux, Jana Dittrich, Tanja Polonyi, Maresa Dulle, Lilieth Schumacher, Kim-Sarah Lucks, Tom Henkemeier, Tobias Altrogge, William Betts, Benjamin Dizdar, Jake Oakes, Moritz Milkereit, Owen Ross, Tobias Langen, Lars Volke, Gardy Einhorn, Yves Eckert, Rony Einhorn, Jordan Forrest, Fabio Heydorn, Tom Möller, Lucas Gausemeier, David Chance, Jordy Einhorn, Jan Gausemeier, Magnus Thiele, Nico Bunse und Thomas Day) nahmen Emily Devereux und Moritz Milkereit die Glastrophäe entgegen.
Wie man sich am besten beim Rundenlauf anstellt, konnte der schon wartende Nachwuchs, der am Nachmittag im Dreikampf antrat, bereits bei den Staffelläufen der Älteren sehen. Das quantitativ überschaubare VfB Team hatte scheinbar eine gute Beobachtungsgabe und durch tolle Leistungen in Sprint und Sprung kamen super Ergebnisse zustande.

Bei den Mädchen zeigte die erst kürzlich 6-Jahre alt gewordene Nora Hübscher in ihrem ersten Wettkampf vielseitig. Die sportliche Nora sprintete in 6,4 Sekunden, warf beachtliche 10 Meter weit und lief die zwei Runden in 36,3 Sekunden, womit sie 584 Punkte sammelte und eine Urkunde mit dem 8. Platz gewann. Ihre ältere Schwester Nina stand in der Altersklasse W10 sogar auf dem Treppchen. Ein starker 20-Meter-Wurf, schnelle 5,7 Sekunden im Sprint und ein erst verhaltener, dann aber starker 4-Rundenlauf bedeuteten 942 Punkte und Rang drei. Ganz oben auf dem Treppchen landete hier Tara Armstrong (1046 Punkte), die ebenfalls die wichtige 20m-Wurf-Grundlage hatte, 5,6 Sekunden für den Sprint benötigte und im 4-Rundenlauf allen anderen davon lief. Auch Kerstin Steiner bei den 11-jährigen bewies, dass mittlerweile auch im Werfen mit den Salzkottenern zu rechnen ist (19,5m). Sie wurde mit 974 Punkten tolle Sechste.

Bei den jungen Jungen traten Pascal Reuter (M10), Tom Henkemeier und Tobias Altrogge (beide M11) an. Pascal ergatterte insgesamt 649 Punkte und einen super 5. Platz. Tom und Tobias trennten am Ende nur der minimale Abstand von zwei Pünktchen. Waren beide im Sprint mit 6,1 Sekunden noch gleich schnell, so warf Tom zwei Meter weiter als Tobias, der dafür im Rundenlauf  seinem Vereinskollegen 1,2 Sekunden abnahm. Scheinbar ein Hauch zu wenig, denn am letztlich sammelte Tobias 832, Tom 834 Punkte, womit beide (4. und 3.) tolle vordere Plätze erkämpften.
Trainer Rupert Richards zeigte sich mit dem ersten Wettkampf des Jahres sehr zufrieden. Besonders was die technischen Disziplinen Hochsprung und Kugelstoßen angeht, so sollen diese in der nächsten Zeit verstärkt im Training vorkommen.

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