VfB Salzkotten
Sondertraining im Ahorn
Hi,
in den Winterferien finden für die „Älteren“ noch drei Trainingseinheiten im Ahorn-Sportpark in Paderborn statt:
Freitag, 28. Dezember 2012 13-15 Uhr
Donnerstag, 3.Januar 2013 12-14 Uhr
Freitag, 4.Januar 2013 12:30 – 14 Uhr
Für alle anderen Sportler, die noch nicht alt genug fürs Freitagstraining sind , findet die nächste Trainingseinheit am 10.Januar 2013 wie gewohnt statt.
Viele Grüße und einen guten Rutsch
Jan
Fotos vom Werfertag
!! Achtung Fotos !!
Weil der Werfertag in Lippstadt am 07.10.2012 sehr gut Ergebnisse erreicht wurden gibt es auch noch nachträglich ein paar Fotos der Teilnehmer/innen des VFB-Juniorteams viel spaß.[slideshow]
Das Training geht weiter…
…undzwar genau am 25.Oktober 2012. Um 17:00 Uhr beginnt dann wieder das Donnerstagstraining FÜR ALLE in der Dreifachturnhalle der Realschule.
Bis dahin gute Erholung
Jan
Neue Termine für Stützpunkttraining
Hier schon mal die Termine für die nächsten Trainingseinheit außerhalb des regelmäßigen Ablaufs:
13.Oktober 2012
27.Oktober 2012
24.November 2012
19.Januar 2013
9.Februar 2013
2.März 2013
Jeweils ab 15:00Uhr bis 17:00 Uhr. Alle genannten Termine finden in Paderborn im Ahorn-Sport-Park statt !!! Wir hoffen natürlich auf rege Beteiligung. Viele Grüße
Jan
Werfertag des LTV Lippstadt
Am vergangenen Sonntag war es so weit. In Lippstadt fand der lang ersehnte oder auch seit längerem befürchtete Werfetag statt. Angetreten sind vom Junior Team Lili, Tanja, Laurent, Gardy, Owen, Tobias, Jan, Lucas, Stefan, Florian, Lea und natürlich Cosima. Am Morgen war es zwar noch ein bischen frisch (beschwerte sich Stefan), aber trotzdem war der Wettkampf schon einigermaßen gut besucht, wenn man berücksichtigt, welche Altersklassen ab 10 Uhr antraten. Das waren nämlich alle Männer und Frauen zwischen 16 und 60.
Vom JuniorTeam vertreten durch Jan, Stefan und Florian, die ihren Wettkampf mit dem Halb-Kugel-Halb-Matschige-Aschenbahn-Stoßen begannen. Weiter ging es mit dem Speerwurf, wo Florian leider wegen einer Verletzung, die er sich wahrscheinlich beim vergangenen Werfertag in Tudorf zugezogen hat, passen musste. Zu guter letzt gelang es aber weder Jan die 30m- noch Stefan die 40m-Marke zu knacken. Am Nachmittag, als dann auch die Wettkämpfe der Langschläfer (alle U16) begannen, ließ sich sogar die Sonne hin und wieder mal blicken. Alle Jungen in der Altersklasse U14 und U16 kamen aus unseren Reihen, alle anderen hatten sich vorher aus Angst abgemeldet, was dazu führte, dass Gardy, Owen, Laurent, Tobias und Lucas in allen drei Disziplinen einen VfB-Wettstreit antraten. Besonders Gardy und Laurent taten sich bei diesem Vereinsinternen Wurfwettstreit mit großartigen Leistungen hervor und zeigten, dass das Training bei Herbert schon die ersten Früchte trägt. Zu etwa der selben Zeit sicherte sich Lea beim Speerwurf mit 23,77m den ersten Platz und ließ somit die Rivalinen aus Dortmund, Lemgo und Liesborn mit mehr als 3m hinter sich zurück. Alles in allem also ein weiterer erfolgreicher Wettkampf für den VfB.
Ausführliche Ergebnisslisten findet ihr unter folgendem Link:
http://www.ltv-lippstadt-la.de/tl_files/Ergebnisse/Werfertag%2007.10.2012.pdf
Viele Grüße
Jan
21. Werfertag am 22.09. in Tudorf
Mit 4 Teilne
hmern hat das Juniorteam-Salzkotten am Werfertag in Tudorf teilgenommen. Alle Vier haben trotz des kalten Wetters gute Leisungen erbracht. Tobias langen warf den 600 g Speer 26,07 m weit. Lucas Gausemeier (in der selben Altersklasse) warf mit viel Gegenwind auf eine Weite von 21,43 m. 20,25 m warf Lili Schumacher den 600 g Speer bis zur 20 Metermarke und sicherte sich einen guten Platz bei den Mitstreiterinnen. Florian Gausemeier hat mit dem 700 g Speer knapp über 30 m geworfen.
Weiter Ergbnisse Kugelstoßen:
Tobias Langen 7,84 m 4 kg , Lucas Gausemeier 6,56 m 4 kg , Lili Schumacher 8,53 m 3 kg ,Florian Gausemeier 9,36 m 5 kg
Weitere Ergebnisse Diskus:
Tobias Langen 22,57 m 1 kg , Lucas Gausemeier 15,67 m 1 kg , Lili Schumacher 19,22 m 750 g , Florian Gausemeier 25,56 m 1,5 kg

Nachbestellungen
Glück gehabt!
Alle,
die sich noch schnell so gut einkleiden möchten wie die meisten Personen auf diesem Bild, können sich großzügigerweise noch Jacken (15€) und andere Kleidungsstücke (12€) bestellen.
Bitte beachtet, dass Eure Wünsche nur noch im September aufgenommen werden und die Gelegenheit günstig ist 🙂
Achtung, die Zone ist wieder da!
Hurra. Das Junior Team, namentlich die Jahrgänge 2000 & 1999, freute sich beim ersten Wettkampf nach der Sommerpause über ein großartiges Geschenk: eine Zeitreise in die Vergangenheit, ein Sprung in die bzw. aus der Zone (a.d.Z.) 🙂 Im Rahmen des traditionsreichen 71. Iburg-Bergfestes im wunderschönen Bad Driburger Stadion ergattern die Sälzer zahlreiche vordere Plätze und konnten vor allem im Weitsprung (und Ballwurf) einige Bestleistungen feiern.
Früh morgens brachen bereits die Herren in die nahgelegene Kurstadt auf. Nils Devereux (M10) sammelte im Dreikampf 677 Punkte und konnte im Werfen starke 26m erzielen. Bei den 13-jährigen bekam Lars Volke 969 Punkte und den zweiten Platz. Auch seine 35m im Ballwurf waren Spitze.
Wie immer waren der 98er Jahrgang Salzkottens stark vertreten. Und wie so oft, waren sie damit auch unter sich. Der Ausgang der somit erneut ausgetragenen (XXVI.) internen Vereinsmeisterschaft: 1. Gardy Einhorn (1376 Punkte), 2. Tobias Langen (1303 Punkte), 3. Laurent Tahiri (1294 Punkte), 4. Owen Ross (822 Punkte). Leider konnte Owen mit drei ungültigen Versuchen im Weitsprung nicht ins Titelrennen mit eingreifen, indem er nach dem Sprint noch mit 481 Punkten ordentlich vorlegte! Laurent bewies erneut seine Allroundfähigkeiten und lieferte sich mit Tobias ein dramatisches Kopf-an-Kopf-Rennen in allen Disziplinen. Tobi reichten zwei Zehntel Vorsprung im Sprint (13,32sec), das zwei Zentimeter Defizit im Weitsprung und einen Meter Rückstand im Werfen erfolgreich zu überstehen. Werfen? Ja richtig, bei diesem traditionellen Wettkampf konnte auch diese Altersklasse anstatt 4-Kilo-Kugelstoßen noch ein Zwanzigstel durch die Gegend schmeißen. Wie von einem anderen Stern und fast bis in eine andere Galaxy machte dies Gardy mit 56,5m! Im Weitsprung glänzte er mit 4,81m, kam aber leider nicht an seine starken 5-Meter-Werte der JT-Open heran.
Während die Jungs noch fröhlich ihrer Wettbewerbe nachgingen, scharrten bereits die wesentlich größeren weiblichen Teilnehmerfelder mit den Hufen. Pünktlich um 11 Uhr ging es auch für sie los. Nora Hübscher war wieder einmal das Küken im VfB-Stall und zeigte den Älteren, wie man erfolgreich einen Leichtathletik-Wettkampf bestreitet (2. Platz, 592 Punkte) und sich dabei „null“ Stress macht. Mit 9,90 sec heimste sie bereits im 50m-Sprint zahlreiche Punkte ein. Im Werfen verbuchte sie 14,90m, was zwar leider als Wert in der Leichtathletik nicht vorgesehen ist und auf 14,50m abgerundet wird, dennoch ihr Potential auf baldige 15m schließen lässt. Genau dieses Talent konnte Schwesterchen Nina (1069 Punkte) bereits ziemlich effizient ausschöpfen. Ihr gelangen wahnsinnige 31 Meter, was allein 405 Punkte einbrachte und die Grundlage für einen starken Zweiten Platz in der Altersklasse W10 hinter Tara Armstrong bildete. Diese bewies ihr unangefochtenes Sprint- und Sprungtalent (3,72m) und konnte nur durch eine persönliche Bestweite im Werfen einen knappen Sieg (1082 Punkte) verbuchen. Maike Polonyi (5.) knackte ebenfalls die hervorragende Vierstelligkeit mit 1007 Punkten und schnellen 8,62 Sekunden im Sprint. Bei den 8-jährigen konnte Frida Schumacher (7., 654 Punkte) erneut ihre Bestweite im Schlagballwurf ausbauen: sie liegt jetzt bei stolzen 16 Metern! (Wann ist eigentlich der Zeitpunkt gekommen, ab dem Salzkottener die Konkurrenz im Werfen beherrschen und nicht mehr unaufholbar viele Punkte liegen lassen? Respekt! 🙂
Die Altersklasse W12 war aus Salzkottener Sicht schon mal stärker besetzt. Dass es aber nicht allein auf Quantität, sondern auf Qualität ankommt, bewiesen Cosima Schumacher, Patricia Volke und Lea Szielasko. Den 6. Platz gewann Cosima mit 1083 Punkten, insbesondere durch einen starken Weitsprung auf 3,88m. Hier hat die „Abschaffung der Anti-Zonen-Regel für einen Tag“ sicherlich nicht nur den positiven Effekt, dass ab dort gemessen wo auch wirklich abgesprungen wird, sondern auch wesentlich befreiter angelaufen werden kann. Patricia (4., 1091 Punkte) allroundete jede Disziplin gut und stach besonders mit 29m im Werfen hervor. Einen tollen zweiten Podestplatz (1176 Punkte) gewann Lea, die eine Punktlandung auf 4,00 Meter hinlegte und sich auch im schnellen Sprint mit 11,48sec nur hinter der Höxteraner Siegerin einreihen musste. Auch der 99er Jahrgang profierte von dem Zonenweitsprung, natürlich aber auch von mit Rupert neu vermessenen Anläufen und dem Sprinttraining mit Werner. Jana Dittrich (8., 1081 Punkte) sprang weite 3,97m, Elena Devereux (7., 1126 Punkte) trumpfte mit 4,07m auf und blieb auch nach 75 gesprinteten Metern unter der 12-Sekunden-Marke (11,77sec). Einen Hauch schneller im Sprint, ein Mü weniger im Weitsprung und gute 26,5m im Werfen bescherrten Tanja Polonyi 1150 Punkte und somit Rang fünf. Der Silberplatz mit Silbermedaille und hart erkämpften 1349 Punkten ging an Lilieth Schumacher. Besonders die wiedererstarkten 4,25m in die Sandgrube und 39m im Ballwurf fungierten als Punktegaranten.
Diese Meisterstücke konnten nur noch durch eines geschlagen werden: den Sälzer-Express! In der Besetzung Lea, Elena, Cosima, Tanja, Lilieth und Andreas Schumacher lief das Junior Team die 6x200m Iburg-Staffel zu einem fantastischen fünften Platz! Leichtathletikexperten bescheinigen dieser Staffel eine große Zukunft 🙂
Die Ergebnisse des Junior Teams: Ergebnisse_Iburg Bergfest_Junior Team
Die komplette Ergebnisliste gibts hier: Alle Ergebnisse
Mit neuen Sachen zu neuen Rekorden
Pünktlich zum Ende der Sommerferien geht die Saison für das Junior Team erst so richtig los. Denn ab nächster Woche könnt Ihr Euch Eure bestellte Vereinskleidung beim Training abholen. Pro Teil bringt bitte 12€, pro Jacke 15€ mit. Neu eingekleidet kann es dann bei den zahlreichen ausstehenden Wettkämpfen noch schneller, höher und weiter zugehen:
- Iburg-Bergfest in Bad Driburg (Mehrkampf): Sonntag, 02. September
- Mehrkampfabend in Büren: Freitag, 07. September
- Werfertag in Tudorf: Samstag, 22. September
Trainingsstart
Das wird aber auch Zeit! Endlich kann es wieder mit einem geregelten Trainingsbetrieb weiter gehen und die unter den Eindrücken der olympischen Spiele gewonnene Motivation genutzt werden. Am Donnerstag, 16. August um 17 Uhr ist wieder Training für alle angesagt.
Vorher findet bereits am Dienstag und Mittwoch das Sommercamp des FLVW Büren im geliebten Hederauenstadion statt. Allen angemeldeten Teilnehmern des Junior Teams viel Spaß dabei 🙂
1 neue Ergebnisliste + 1 neue Wertung = 126 neue Urkunden + 1 ganz große Entschuldigung
„Je später der Abend, desto schöner die Gäste.“
So spät wie die Ergebnisliste der 13.JT-Open kann ein Abend wohl gar nicht werden 😉 Bei der Auswertung der (zahlreichen guten) Leistungen sind leider viele Fehler aufgetaucht, die erst jetzt restlos beseitigt werden konnten. Die bisherige Wertung ist damit leider wie das bisherige Sommerwetter: total fehl am Platz. Warum jetzt auf der neuen Ergebnisliste (in den meisten Fällen) mehr Punkte stehen, andere Disziplinen gewertet und die Reihenfolge verrückt ist, wird unten erklärt. Fest steht, jede(r) Teilnehmer(in) erhält eine neue Urkunde.
Hier erst einmal das langersehnte Stück Leichtathletikgeschichte:
Ergebnisse der 13. JT-Open (incl. der gestrichenen Leistungen
Zur Erklärung:
Hinter einem besonderen Wettkampf steckt natürlich auch eine besondere Auswertung. In dem speziellen Programm hatten sich leider (teils) gravierende Fehler eingeschlichen.
1. Bei allen männlichen Teilnehmern wurde für die Best-Of-Wertung pauschal das 800m-Ergebnis weggestrichen. Da die Mittelstrecke aber traditionell sehr viele Punkte gibt (und jetzt auch bei fast allen in der Wertung ist) hat sich an dieser Stelle sehr viel verändert.
2. Das Programm war noch auf Handzeitnahme ausgerichtet und konnte deshalb gar nicht die tollste Errungenschaft der 13.JT-Open, die elektronische Zeitnahme, entsprechend würdigen. Da für Werte mit elektronischer Zeitnahme mehr Punkte gegeben werden, wird sich die Gesamtpunktzahl bei allen Athleten, wo der Sprint nicht als schlechteste Disziplin rausgeflogen ist, um einige Punkte verbessern. Dies betrifft das ganze Teilnehmerfeld, sollte in der Regel aber nicht zu zusätzlichen Verschiebungen in der Rangliste führen.
Ums positiv zu sehen, können die bisherigen Urkunden bei diesen „sommerlichen“ Temperaturen beispielsweise als Kaminanzünder genutzt werden. Dann kann man sich bei einem idyllischen, wärmenden Feuer an den eigentlich ja sehr sehr schönen Wettkampf zurückerinnern, die tollen Leistungen, die fröhlichen Gesichter, der schmackhafte Kuchen und der sommerliche Grillduft. Vielleicht werden auch die Fotos oder der Film noch einmal angeschaut – ungläubig staunend, dass alle kurze Hosen und T-Shirts tragen 😉 Und wenn man dann aus dieser fast perfekten Leichtathletikwelt zurückkommt, warten auch bereits die neuen Urkunden auf ihre neuen Besitzer/innen (Die noch ausstehenden Pokale werden ebenfalls nachgereicht).
Das Junior Team bedankt sich an dieser Stelle bei den zwei Kampfrichtern, die an vielen Feierabenden in unzähligen Stunden versucht haben, die Auswertungsprobleme zu lösen. Wir möchten uns bei den Teilnehmer/innen, Eltern und Trainern für die Wartezeit entschuldigen und hoffen, dass wir euch trotz allem bei den 14.JT-Open im nächsten Jahr wieder begrüßen dürfen.
Schnell-, Weit- und Hochstiftmeisterschaften
Nach dem Saisonhöhepunkt, den 13. JT-Open, fanden am ersten Ferienwochenende die Hochstiftmeisterschaften (mit Kreis-Einzel-Meisterschaften) im Ahorn Sportpark statt. Terminlich bedingt musste das Junior Team leider auf einige seiner Aktiven verzichten. Ebenfalls nicht dabei war die elektronische Zeitmessanlage, die bereits mit einem Last-Minute-Flieger der Sonne hinterherflog. Diese schien nämlich des Anfangs noch euphorisch, ließ sich aber dann mehr und mehr von Regen- und Gewitterwolken aus dem Konzept bringen.
Auch wenn bei manchen schon etwas die Luft raus und die Ferienstimmung drin war, erzielte das Junior Team sensationelle 26 (imaginäre) Treppchenplätze, fünf davon ganz
oben. Als Doppel-Hochstiftmeisterin in der Altersklasse W10 verließ Tara Armstrong am Nachmittag das Stadion. Im Weitsprung flog sie mit 3,70m direkt zum Titel, 8,0 Sekunden im Sprint bedeuteten (neben einer neuer PB) ebenfalls die Hochstiftsmeisterschaft für sie. Beinahe hätte Tara im Schlagballwurf (23m) das Triple perfekt gemacht, lediglich ein halber Meter fehlte ihr am Ende.
Zwei weitere Titel gab es in der Altersklasse
U18 zu feiern. Schneller als die Polizei erlaubt und mit Schmerzen im Bein sprintete David „Usain“ Chance die 100m in sensationellen 11,5 Sekunden. Eine weitere Topleistung vollbrachte Jordy Einhorn, der im Weitsprung 599cm vom Absprungbrett bis zur Landung hinter sich ließ. Trotz größter Bemühungen in allen Versuchen, blieb ihm erneut der Zutritt zum 6-Meter-Club verwährt. Als Vize-Hochstiftmeister flog Jan Gausemeier auf 5,29m, David wurde mit 5,18m Dritter. Im Kugelstoßen hievte Florian Gausemeier das 5-Kilogramm-Gerät 9,22m weit, Jordy erzielte 9,76m (4.). Jan maß sich noch im Speerwerfen mit der Konkurrenz. Mit tollen 28,01m zeigt das Wurftraining mit Herbert Volk bereits erste positive Wirkungen. Bruder Stefan Gausemeier kam in dieser Disziplin gar auf 37,04m, womit er Erster wurde (leider von eins). Eine ehrliche Vize-Meisterschaft ergatterte der älteste Gausemeier mit sehr guten 5,87m im Weitsprung.
5-4=1 => ein Titel fehlt noch, wer ist der oder die Glückliche? Die Schumacher-Kandidaten sind es nicht. Mit dem diesjährigen FC Bayern Virus infiziert, holte jeder aus dem ungewohnten Quartett eine Vize-Meisterschaft nach Hause. Anders als die weinenden
Münchener, dürfte es bei Titus, Cosima, Lilieth und Andreas aber höchstens Tränen der Freude gegeben haben. Titus sicherte sich in einem taktisch brillanten 800m-Rennen in 3:05,7min den Vizetitel, nachdem er zuvor im Sprint (8,7sec) und Ballwurf
(29(!)m) neue Bestleistungen aufstellte. Schwesterchen Cosima gelang kurz zuvor bei der gleichen Disziplin das fast gleiche Resultat. Mit der kampfstarken neuen Bestzeit von 2:46,0min landete sie auf Platz zwei der Kreis Wertung und holte Bronze auf Hochstiftsebene. Lili, sonst bei jedem Lauf vorne mit dabei, musste aufgrund von Rückenproblemen auf ihre Spezialdisziplin verzichten. Beim Kugelstoßen gelang ihr aber bereits zu Wettkampfbeginn mit 8,25m (PB)
die dritte schumacher’sche Vizemeisterschaft. Vierte Person im Bunde war dieses Mal nicht die jüngste des Hauses, sondern der älteste. Nach gutem Warmmachprogramm von Salzkotten zum Ahorn per Rad, zeigte sich Andreas Schumacher nicht nur sportlich, sondern auch noch spontan und lief unter großem Jubel des Junior Teams die 1500m Strecke.
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=cSflsArIHoo?rel=0&w=640&h=360]
Und das sogar sehr flott: lediglich 5:04,7min standen nach den dreidreiviertel Runden auf der Stoppuhr. Wie sollte es auch anders sein, kam der Vater des Erfolgs dabei als guter Zweiter ins Ziel.
Bei den 12-jährigen Schülern konnte Moritz Milkereit einen Podestplatz erklimmen. Nach einem dreisprungartigen ersten Versuch, steigerte er sich in seinem ersten Weitsprungwettbewerb ohne Zone kontinuierlich und zeigte dann im sechsten und letzten Versuch seine tolle Tagesbestweite von 3,75m.
Heiße Titelanwärter gibt es traditionell auch in der Altersklasse M14. Mit Owen Ross darf sich das Junior Team im Sprint generell viel ausrechnen. In diesem 98er Jahrgang sind aber auch die starken Fürstenberger Jungs zu finden, die an diesem Tag oft das bessere Ende für sich hatten. So revanchierte sich BSV-Sprinter Michael Schulte nach der knappen Sprint-Niederlage bei den JT-Open mit einem ebenso knappen Sieg bei Owen, der in schnellen 12,7 Sekunden Zweitplatzierter wurde. Tobias Langen kam in ebenfalls flotten 13,1sec auf einen super dritten Rang. Laurent Tahiri gelang das Kunststück, Urkunden mit den Plätzen 1-4 zu gewinnen. Bei den 21,98m im Sperrwurf war er allerdings der einzige Teilnehmer. Gute 8,28m im Kugelstoßen bedeuteten die Vize-Hochstiftsmeisterschaft (3. Tobias mit 7,40m). Lucas Gausemeier konnte sich mit 6,76m den vierten Platz sichern. Im 800m-Lauf konnte sich Laurent im Vergleich zu den JT-Open nochmals steigern und überquerte nach 2:32,1min als Dritter die Ziellinie. Eine super Leistung, aber gab es nicht noch einen Titel für den VfB? Wo ist er nur…?
…Die salzkottenreiche weibliche U14 muss eine Athletin in ihrem Kreis haben, die sich fortan Hochstiftsmeisterin nennen darf. Um 10.00 Uhr morgens lockte das Kugelstoßen bei noch
knallender Sonneneinstrahlung die neun Schülerinnen. Luca-Sophie Kleibohm knackte die 5-Meter-Marke und freute sich mit 5,07m über Rang vier bei den 12-jährigen. Emily Devereux setzte noch etwas hinzu und holte mit 5,26m Bronze. Lea Szielasko durfte mit 5,71m die andere Seite des Treppchens besteigen. Ganz oben war an diesem Tag aber eine andere. Dass sie gut Kugelstoßen kann, war mit den JT-Open bereits hinreichend bekannt. Dass sie aber die Krone des Hochstifts aufsetzen darf,
überraschte nicht nur sie: Luisa Hoßfeld wurde mit guten 6,08m grandios Hochstiftsmeisterin! Bei den 13-jährigen landete Jana Dittrich mit 5,32m auf Platz sechs, Tanja Polonyi kam mit 6,49m auf
Platz vier und Elena Devereux konnte in ihren sieben Versuchen auf starke 7,06m kommen, was Bronze bedeutete. Weil sich Silber noch etwas besser anhört, lief Elena beim abschließenden 800m-Lauf in 2:49,5min zur neuen Bestzeit und Platz zwei. Diesen sicherte sich auch Lea, die mit 2:41,7min ihre persönliche Bestzeit noch einmal verbessern und sogar fast das Höxteraner Lauftalent Kea Wagemann besiegen konnte. Lea wurde Kreismeisterin. Emily Devereux kämpfte sich ebenfalls hervorragend über die zwei Runden und finishte nach 2:51,7min. Zusammen mit Cosima und Lea hätte sie sogar den JT-3x800m-Kreisrekord von Höxter hauchdünn unterboten; die drei können im nächsten Jahr gemeinsam noch mal richtig auftrumpfen. Luca verpasste eine vorn stehende „2“ leider ganz knapp und kam mit immer
noch beachtlich schnellen 3:00,8min ins Ziel. Über den Weitsprungwettbewerb wird an dieser Stelle der Mantel des Schweigens ausgebreitet, als Entschuldigung darf aber noch ein letztes Mal die Zonenproblematik herhalten.
Den verspäteten 75m-Sprint hingegen nutzten viele Sälzerinnen, um die fantastischen Zeiten der Vorwoche noch einmal zu bestätigen: Cosima (11,8sec), Jana, Emily und Luca (11,7sec), Tanja und Luisa (11,4sec) und Lea (10,9(!)sec).
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Mit diesen zahlreichen tollen Leistungen dürfte das Junior Team auch im Kreis-Schüler-Cup, den Vorsprung gehalten und vielleicht sogar ausgebaut haben. Nach solch einem schönen Abschluss hat sich das Junior Team eine kleine Sommerpause redlich verdient. Offizieller Trainingsstart ist dann Donnerstag, 16. August.
Junior Team bei Junior Team-Open
Wie die 13.JT-Open abliefen ist mittlerweile bekannt und wird schon in Legenden an die nächsten Generationen weitergegeben. In vielen tollen Fotos von Torsten Napierala und sogar filmerisch von Julia Zablotny sind sie optimal festgehalten. Aber wie haben eigentlich diejenigen abgeschnitten, deren Namen der tollste Wettkampf des Jahres trägt? Wie lautet die Geschichte des Junior Teams an diesem letzten Juni Tag…?
Als jüngste Athletin ging Nora Hübscher in der Altersklasse W7 für das Junior Team auf große Punktesuche. Dabei bewies Nora, dass sie nicht nur in anderen Sportarten topfit, sondern auch eine vielseitige Leichtathletin ist. Starke 2,52m im Weitsprung und beachtliche 3:39,79min im 800m-Lauf lauten ihre fulminanten Resultate. Mit 9,99 Sekunden im Sprint erzielte sie wohl auch noch den schönsten Zahlenwert des Tages.
Ebenfalls bärenstark über die zwei Stadionrunden lief Frida Schumacher, die in schnell-lockerem Tempo ihrem Lauf weit vorne beendete und fantastische 3:31,56min benötigte. Lenya Petters (die zuvor im Werfen einen schwungvollen 18-Meter-Versuch raushaute) lieferte sich ein packendes Rennen mit Schloss Neuhäuserin Maxi Bolte und Helmerns Julia Kloppenburg. Gemeinsam hielten sie die
Geschwindigkeit extrem hoch, sodass sich Lenya über eine sensationelle Zeit von 3:18,35min freuen durfte. Lara Schulte lief bei dieser Gruppe zunächst etwas zu optimistisch mit und musste dem hohen Tempo Tribut zollen. Den größten Applaus von den zahlreichen Zuschauern auf der Zielgeraden gehörte dann aber ganz allein ihr. Auch ihre 2,73m im Weitsprung können sie fröhlich stimmen.
Gleich fünf Athletinnen bot das Junior
Team in der Altersklasse W10 auf. Nadine Bardehle zeigte super Leistungen in allen Disziplinen, blieb im 50m Sprint mit 8,95 Sekunden unter 9-Sekunde Marke und war im Laufen mit 3:25,41min zügig unterwegs. Fiona Hammerschmidt kämpfte ebenfalls stark und war im Weitsprung mit tollen 3,62m eine
der besten. Besonders in den Laufdisziplinen bewies Maike Polonyi ihre Fähigkeiten: 3:13,43min auf 800m und schnelle 8,48sec im Sprint brachten ihr viele Punkte. Eine wahre Spitzenzeit konnte Tara Armstrong mit 8,23 Sekunden von der Laufbahn mitnehmen. Mit einem Paukenschlag beendete Nina Hübscher den Wurfwettbewerb als ihr Ball nach einer großartigen Strecke von 29,50m erstmals wieder den Bürener Boden berührte.
Bei den Jungs war Max Milkereit (M9) der jüngste Starter des Junior Teams. Max zeigte sich in spontanen Probewürfen mit Wurftrainer Herbert Volk stark verbessert, konnte in seinem letzten Versuch im Wettkampf aber nicht ganz an die schon erzielten Weiten anknüpfen. Er war dafür aber auf der abschließenden 800m-Strecke mit 3:53,19min gut unterwegs.
Auch Nils Devereux und Titus Schumacher bewiesen eindrucksvoll,
dass sie bei den Fußballspielen ihres Vereins SV Upsprunge wohl diejenigen sind, die die beste Kondition haben. Titus überquerte die Ziellinie nach 3:01,47min,
Nils knackte sogar die 3-Minuten Marke mit 2:58,46min. Erfreulich zuvor war noch Titus 8-Sekunden-Zeit auf 50m (8,96sec) und Nils 3,18m im Weitsprung. Ihr Teamkollege Fabian Hildesheim hatte ebenfalls viel Spaß bei diesem besonderen Mehrkampf und bestach besonders mit seinen 31,5m im Werfen.
Tom Henkemeier konnte bei den 11-jährigen in seiner Paradedisziplin Laufen mit 2:59,02min die 3-Minuten-Grenze unterbieten. Bei seinem Debüt für das Junior Team sammelte Lars Sprenger zahlreiche Punkte. Als eines der größten Salzkottener Wurftalente der vergangenen Jahre, kam er in seiner Spezialdisziplin auf 38m, war aber auch in den anderen Wettbewerben stets vorne mit dabei.
Im Fünfkampf der älteren Jahrgänge wurde die ruhige Kugel zur Abwechslung mal nicht geschoben, sondern gestoßen. Mit 5,95m erzielte Emily Devereux hier zwar nicht gerade die Weltjahresbestleistung, war in ihrem Jahrgang aber stärkste Salzkottenerin und darf (bei nur zwei Mal Üben im Vorfeld) zufrieden mit sich sein. Auch der 75m-Sprint gelang ihr -wie dem gesamten Junior Team- auf der schnellen Bürener Bahn mit Bravour. 11,91 Sekunden -über 4/10 schneller als noch vor einer Woche in Höxter- bescherten Emily zahlreiche Punkte. Auch Luisa Hoßfeld durchbrach mit 11,82sec deutlich die 12-Sekunden-Schallmauer und überzeugte darüber hinaus noch mit tollen 28,5m im Werfen.
Luca-Sophie Kleibohm sprintete eine Zehntelsekunde schneller als Luisa und zeigte auch in den anderen Disziplinen mehr als solide Leistungen. Bei Anna-Sophie Meyer war an diesem Tag der Weitsprung die Punktemaschine, obwohl der Wettbewerb nicht ganz optimal lief. 3,42m bedeuteten aber ein vergleichsweise gutes Ergebnis, denn viele Sälzerinnen blieben an diesem Tag unter ihrem sonstigen Leistungsniveau, was wohl noch der Umgewöhnungsphase auf einen Weitsprungwettbwerb ohne Zone zu schulden ist. Auch Cosima Schumacher blieb unter ihrer bisherigen Leistung – allerdings im 75m-Sprint, wo 11,98sec eine neue persönliche Bestleistung mit mehr als drei Zehntelsekunden Verbesserung bedeuteten. Nach
einem Triathlon den Tag zuvor, war auch ihre 800m-Zeit von 2:55,72min aller Ehren wert. Verlässlich wie ein Schweizer Uhrwerk waren wieder die Top-Resultate von Lea Szielasko. Super schnelle 10,94sec auf 75m, wieder „normale“ 4,25m im Weitsprung und ein Wahnsinns-800-Meter-Lauf mit Marie Trepczyk aus Höxter, der ihr eine beachtliche Zeit von 2:43,01min einbrachte.
In der Altersklasse W13 waren Tanja Polonyi, Elena Devereux und Lilieth Schumacher erfolgreich aktiv. Tanja und Elena überquerten beide mit schnellen Zeiten
die Ziellinie im 75m-Sprint (11,40sec
und 11,44sec). Während Elena mit guten 7,07m im Kugelstoßen brillierte, gewann Tanja vor allem mit 26m im Werfen Punkte. Lili war im Sprint pfeilschnell unterwegs und verpasste letztlich eine 10er-Zeit nur um Sekundenbruchteile. Ihre beträchtlichen Wurfergebnisse aus den Vorwochen konnte sie mit erneut starken 38m bestätigen und mit talentierten 8,09m aus dem Kugelstoßen ergänzen. Den 800m-Lauf bestritten alle Salzkotten-99ers mit viel Herz und blieben geschlossen unter 3-Minuten.
Nach langer Pause war auch Kim Sarah Luchs wieder aktiv. Trainingsrückstand scheint sie im Werfen mit 43,5m nicht zu haben. Beim Weitsprung musste sie bei zwei Ungültigen und einem Sprung mit dem falschen Fuß aber mit 3,66m zufrieden sein. Leider holte Kim sich eine Zerrung und konnte bei den 800m nicht mehr teilnehmen.
Im Sprint der 13-jährigen Schüler lieferte sich Tom Bredewald mit Sudhagens Fabian Hermelingmeier ein packendes Rennen. Tom erwischte den besseren Start, der anfangs erarbeitete
Vorsprung schmolz aber mit jedem Meter Richtung Ziellinie und war letztlich genau bei der Lichtschranke aufgebraucht: 10,77 Sekunden hielt diese für die beiden Sprinter fest. Auch beim Werfen landete Tom mit tollen 42,5m ganz vorne. Louis Large startete diesmal für seine englische Schule, bei der auch sein Bruder Patrick aktiv war. Louis lief die 800m mit 3:05,56min stark.
Bei den vier 98er Sälzern war die Altersklasse traditionell nur um Ostwestfalenmeister Michael Schulte aus Fürstenberg ergänzt. Owen Ross, der ebenfalls schon einmal den Sprinttitel bei den Bezirksmeisterschaften gewann, konnte in einem fulminanten 100m-Lauf den
großen Fürstenberger in einem unglaublich knappen Finish schlagen und sich über eine starke neue Bestzeit von 12,51sec freuen. Mit dieser Zeit hätte er bei den Westfälischen Meisterschaften vor einer Woche den 5. Platz im Endlauf erzielt. Aber auch auf der längeren Strecke fühlt sich der geschwindte Engländer scheinbar wohl. Owens 800m-Zeit von 2:40,87min lässt wohl viele Sprinter neidisch werden. Tobias Langen trat bei der 100m-Königsdisziplin mit 12,96 Sekunden in den erlauchten „Kreis der schnellen Kerle“ ein; die 42m im Ballwurf gaben zwar
vergleichsweise wenig Punkte, sind aber trotzdem eine klasse Leistung. Die vollbrachte auch Laurent Tahiri, für den in jeder Disziplin ansehnliche Werte die Ergebnisliste schmücken. Weite 49m im Werfen und sehr gute 4,83m im Weitsprung, aber auch kämpferische
2:36,11min im 800m-Lauf bezeugen einen engagierten Wettkampf von ihm. Dies lässt sich auch von Gardy Einhorn berichten. Er sprang bei all seinen Sprüngen über fünf Meter und verschenkte bei seiner neuen persönlichen Bestleistung von 5,05m sogar noch die gesamte Brettfläche. Beim Werfen gelang ihm mit beachtlichen 56,5m die Tagesbestweite. Mit 2:34,42min auf der Mittelstrecke konnte er auch nochmal ordentlich Punkte sammeln.
Coach Rupert Richards, der an diesem Tag auch immer eine Auge auf die Veranstaltung selbst werfen musste, freute sich außerordentlich über die vielen persönlichen Bestleistungen. Die elektronische Zeitnahme und der Umzug ins Bürener Stadion hat sich sehr gelohnt.
Direkt aus der Dunkelkammer
„Der beste Sportfilm des Jahrzehnts“
„Ein bewegender Film über einen Mehrkampf nach wahren Begebenheiten“ FAZ
„Der beste Sportfilm des Jahrzehnts“ TV Movie
„Packend, dramatisch und irgendwie schön“ Bild-Zeitung
„Besser als jede Fußball-Europameisterschaft: Leichtathletik vom feinsten“ Kicker
Darf man diesen Aussagen glauben? Ausnahmsweise ja, denn der 5-minütige Film von Julia Zablotny über die 13. JT-Open hält in eindrucksvollen Bildern die ganze herrlich schöne Veranstaltung fest.
Also holt das Popcorn und die frisch gekühlten Getränke raus, setzt die 3D-Brillen ab, lehnt euch zurück und erlebt ein vorolympisches Leichtathletikspektakel wie es die Welt noch nicht gesehen hat.
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+++Die Ergebnisliste wird schnellstmöglich nachgereicht+++
Sommerpause
Morgen, Donnerstag 05. Juli, findet das letzte Training des Junior Teams vor der Sommerpause statt.
Die nächste Trainingseinheit wird dann erst wieder am Dienstag, 14. August sein. Genießt die Ferien. Und wenn die Sehnsucht zur Leichtathletik zu groß wird, könnt ihr Euch mit den Olympischen Spielen bestimmt etwas trösten 🙂
Standing Ovations für 126 Aktive

Ernüchterung. Das euphorische Gefühl des Vortages verfliegt. Idyllische Erinnerungen schweben durch den Kopf:
Tag 1 nach dem Highlight des heimischen Wettkampfkalenders.
Tag 1 nach der stolzen Veranstaltung mit 126 Aktiven aus 11 Vereinen.
Tag 1 nach den 13. Junior-Team Open des VfB Salzkotten.
(Professionelle Fotos wie das hier unten und alle anderen, die problemlos die Titelseiten sämtlicher Sportzeitungen weltweit füllen könnten, sind bald auf der Homepage des Fotografen Torsten Napierala zu sehen)
Die Premiere in Büren ist geglückt. Herrlichster Sonnenschein begrüßte alle Teilnehmer, Eltern und Betreuer am Samstagmorgen auf der Sportanlage Bruch. Mindestens genauso
fröhlich wie die Sonne lachten auch die rund 60 Leichtathleten des Junior Teams, einlaminiert und als Fassadenverschönerung des Sportheims aufgehängt, sich selbst und ihren Gästen zu. Pünktlich um 11 Uhr ging es an allen Wettkampfstätten zur Sache, zunächst mit allen „normalen Mehrkampfdisziplinen“, am Ende dann mit den abschließenden 800-Meter-Läufen. Mit dem Umzug aus dem Salzkottener Stadion auf die bessere Anlage nach Büren konnte Organisator Rupert Richards auch zum ersten Mal eine elektronische Zeitanlage für die JT-Open besorgen.
Bei den 7-jährigen Mädchen erzielte Nora Hübscher vom Junior Team in allen Disziplinen tolle Leistungen und kam im Weitsprung mit einem weiten Satz auf 2,52m. Julia Kloppenburg
aus Helmern sprang 3,08 Meter und war auch im 50m-Sprint mit 9,07 Sekunden in der Altersklasse W8 am besten. Im Werfen konnte Leonie Koke (SV Brenken) mit 19,5m überzeugen, dicht gefolgt von
Lenya Petters (18m, Junior Team), Hanna Trepczyk (17,5m, HLC Höxter) und Maxi Bolte (17m, TSV Schloss Neuhaus). Eine Klasse für sich war Svenja Mönning (SV Sudhagen) bei den 9-jährigen Schülerinnen. 8,63 Sekunden über 50m (und damit eine halbe Sekunde Vorsprung) und 3,41m im Weitsprung lauten ihre hervorragenden Leistungen. Der weiteste Wurf dieser Altersklasse gelang aber ihrer Vereinskameradin Antonia Hüwelmeier mit 20,50m. In einem nahezu perfekten Wurf zauberte Nina Hübscher
aus dem Junior Team in der AK W10 unglaubliche 29,5m auf die Ergebnisliste. Im Weitsprung konnte sich Kira Bursmeier aus Schloss Neuhaus mit 3,70m, im Sprint Tara Armstrong (JT) mit schnellen 8,23 Sekunden empfehlen.
Internationales Flair brachten die Schüler der John Buchan School aus Sennelager mit. Die Briten waren zahlreich vertreten und überzeugten mit sehr guten Leistungen und Kampfeswillen. Besonders Matelita Leawere (W11) bewies ihr enormes Potential im Sprint- und Sprungbereich. Sie wurde mit 7,70 sec auf 50m und 4,25m im Weitsprung jeweils Erste in ihrer Altersklasse. Nataly Hermelingmeier aus Sudhagen überzeugte mit starken 31,5m im Schlagballwurf.
Die Disziplinen der jüngsten Herren absolvierte Finn Biermann aus Brenken mit super Resultaten: 9,71 Sek, 2,85m und 17,5m. Nico Schatz demonstrierte bei den 9-jährigen sein Wurftalent mit tollen 36 Metern. Vincent Dreker vom LC Paderborn sprang 3,52m und rannte die 50m in 8,80 Sekunden. Sein Vereinskollege Julius Hadders war mit 8,24 sec bei den 10-jährigen ebenfalls sprintstark, Luca Sprenger aus Büren mit 3,46m der beste Springer. Patrick Large von der John Buchan School warf bärenstarke 38,5m. In der Altersklasse M11 kam Fabian Jänke aus Schloss Neuhaus ebenfalls auf diesen tollen Wert, Lars
Sprenger vom Junior Team und Frederik Albrecht (LC Paderborn) jeweils auf 38m. Die Paderborner Tilo Niggemeyer (7,93 sek) und Janis Zwiener (3,92m) waren im Sprint und Sprung vorne.
Die älteren Semester der U14- und U16-Jugend maßen sich zusätzlich noch im
Kugelstoßen. Die Altersklasse W12 dominierte Marie Trepczyk aus Höxter in allen Disziplinen. Im Sprint blieb sie mit 10,74 Sekunden ebenso wie Lea Szielasko (JT) mit 10,94sec und Melina Kordes (Büren) mit 10,97sec unter der 11-Sekunden-Marke. Das Werfen gewann Marie mit sensationellen 43,5m, beim Weitsprung lag sie mit 4,32m knapp vor Lea (4,25m). Im Kugelstoßen (6,32m) folgte ihr Lilly Clarke (JBS) mit 6,07m am dichtesten. Abwechslungsreich war der Wettbewerb des 99er Jahrgangs. Die Brenkenerin Lea Piel sprintete die 75m-Strecke in 10,92sec und flog auch im Weitsprung mit 4,30m am weitesten. Sarah Bause vom heimischen SV 21
Büren kam im Kugelstoßen auf 9,19m, Lilieth Schumacher (JT) beförderte das leichtere Fluggerät beim Werfen auf 38m. Noch etwas weiter kam Kim Sarah Luchs (JT) bei den 14-jährigen Schülerinnen mit 43,5m. Das Kugelstoßen gewann sie durch einen Versuch auf 7,54m. Die Paderbornerin Annika Kirsch sprintete die 100m in 13,85 Sekunden, Lara Rehmann aus Büren flog auf 4,53m in ihre heimische Sandgrube.
Im Weitsprung der Schüler M12 kam Jake Oaks (JBS) auf 3,61m, im Kugelstoßen auf 6,15m und im 75m-Sprint auf 11,84sec, Schulkollege Phillip McHale im Ballwurf auf 31m. Im Sprint der 13-jährigen Schüler lieferten sich Fabian Hermelingmeier (SV
Sudhagen) und Tom Bredewald (JT) ein packendes Rennen. Tom erwischte den besseren Start, der anfangs erarbeitete Vorsprung schmolz aber mit jedem Meter Richtung Ziellinie und war letztlich genau bei der Lichtschranke aufgebraucht: 10,77 Sekunden hielt diese für die beiden Sprinter fest. Während Fabian den Weitsprung mit 4,09m für sich entscheiden konnte, war es wiederum Tom, der mit 42,5m den weitesten Wurf und mit 7,32m den stärksten Kugelstoß landete. Die Altersklasse M14 war mit Ostwestfalenmeister Michael Schulte aus Fürstenberg prominent besetzt. In seiner Spezialdisziplin, dem 100m-Sprint, gewann aber ein anderer, ebenfalls ehemaliger OWL-Meister im Sprint: Owen Ross aus dem Junior Team verbesserte seine persönliche Bestzeit um über 3/10-Sekunden und gewann den pfeilschnellen Lauf in grandiosen 12,51 Sekunden. Michael siegte dafür im Kugelstoßen mit 9,90m und war auch im Weitsprung mit 5,16m ganz vorne. Hier konnte auch Gardy Einhorn (JT) fünf Zentimeter über der 5-Meter-Marke landen. Er war es auch, der im Ballwurf mit kometenhaften 56,5m die Tagesbestweite erzielte.
Sprint, Sprung und Wurf: alles schön. Das Herz eines jeden Leichtathleten schlägt aber auf
der 800m Mitteldistanz am höchsten. Zwei Runden, Taktik, Kondition, begeisterte Zuschauer entlang der Zielgeraden und ein Moderatoren-Duo in Bestform. Mit der doppelten Live-Berichterstattung durch Ernst Köchling (vor dem Ziel) und Michael Halfpap (Gegengerade) gewann der abschließende 800m-Lauf noch zusätzlich an Spannung. Nora
Hübscher (JT, W7, 3:39,79min), Julia Kloppenburg (VfJ Helmern, W8, 3:18,23min), Svenja Mönning (SV Sudhagen, W9, 3:00,35min), Lina Hanich (LC Paderborn, W10, 3:00,47min), Melissa Husemann (W11, 2:45,89min), Marie Trepczyk (beide HLC Höxter, W12, 2:42,89min), Lilieth Schumacher (JT, W13, 2:46,57min), Lara Rehmann (SV Büren, W14, 3:18,14min), Johanna Finke (VfJ Helmern, W15, 3:00,69min), Finn Biermann (SV Brenken, M7, 3:19,16min), Nico Schatz (M9, 2:45,84min), Alec Hüls (beide VfJ Helmern, M10, 2:56,07min), Frederik Albrecht (LC Paderborn, M11, 2:42,87min), Jake Oaks (JBS, M12, 2:54,17min), Fabian Hermelingmeier (SV Sudhagen, M13, 3:04,60min) und Michael Schulte (BSV Fürstenberg, M14, 2:33,50min) kämpften sich am schnellsten über die zwei Stadionrunden, die Sven Mertens mit motivierenden Musikstücken passend untermalte.
Allen Teilnehmern ein großes Kompliment für die vielen tollen Leistungen über den langen und warmen Wettkampftag hinweg.
Natürlich gab es auch abseits der Wettkampfstätten jede Menge zu bestaunen. Beispielsweise das zuerst grandios gefüllte und letztlich restliche leergefegte Kuchen- und
Salatbuffet, leckere Waffeln oder schmackhaftes vom Grill. Allen (Essens-)Spendern, Helfern und Kampfrichtern neben einem herzlichen Dank auch einen herzlichen Glückwunsch für das gemeinsam erreichte perfekte Gelingen dieser einmaligen Veranstaltung.
Leider auch Tag 1 nach den 13. JT-Open:
Aufgrund von EDV-Problemen bei der einzigartigen „Best-Of“ Wertung wird sich die Veröffentlichung der Ergebnisliste noch etwas verzögern. Je nach Ausmaß des Fehlers könnte es auch zu einer neuen Wertung kommen. Wir bitten diese ärgerlichen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
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Du wachst auf…
…und es ist EM. Nicht die langweilige Variante wo 22 absolut überbezahlte Menschen über 90 Minuten müde hinter einem Ball herlaufen. Die heißt nämlich wie unsere Währung – nur mit falschem Artikel: „Die Euro“.
Nein, seit heute morgen und noch bis Sonntag kämpfen in Helsinki wieder die Leichtathleten um
den europäischen Thron. Bei dem kleinen Bruder der 13. JT-Open (Samstag, 11 Uhr in Büren) ist am Freitag auch die Schloss Neuhäuserin Inna Weit über die 200m Strecke am Start. Eurosport überträgt wie immer kompetent, lustig und live 🙂
Die optimistische Generalprobe
Im Sommer wäre er 23 Jahre alt geworden. Am 16. August 1989, als in Salzkotten die Leichtathletik noch fest in der Hand des TVS war, lief ein Trio mit der späteren Deutschen Jugendmeisterin und U23-Europavizemeisterin, Inga Leiwesmeier, in Warburg einen Rekord der in vier Jahrzehnten, zwei Jahrhunderten und zwei Jahrtausenden in der Kreisrekordliste des FLVW Büren unauslöschlich feststand. 8:51,5 Minuten lautete die Zielzeit der drei Mädchen mit dem 77er-Jahrgang. Jetzt, am 23. Juni 2012 war die Zeit reif, jene Zeit fällig. Mit 8:21,03 Minuten liefen Lilieth Schumacher, Lea Szielasko und Cosima Schumacher in Höxter zum neuen Kreisrekord für die nächste Ewigkeit. Damit wurde natürlich auch ein neuer Vereinsrekord aufgestellt und der alte (9:07,9 min) von Julia Zablotny, Danielle O‘Goran und Lauren Murray aus dem Jahr 2006 abgelöst.
Besonders wacker schlug sich auch das Trio VfB Salzkotten 1. Heldenhaft sprang hier Tara Armstrong für die verletzte Emily Devereux als Schlussläuferin ein, musste den späteren Dreikampf leider dann allerdings selbst wegen Schmerzen an der Achillessehne beenden. Nach Startläuferin Tanja Polonyi und Elena Devereux an zweiter Stelle überquerte Tara 9:18,82 Minuten die Ziellinie.
Dann kam der Dreikampf – und mit ihm die Generalprobe für den wichtigsten Wettkampf des Jahres, die 13. JT-Open am Samstag, 30. Juni in Büren. Das schöne bei Generalproben ist ja, dass egal wie sie ausgehen, man immer optimistisch für das große Folgeereignis sein kann. Denn sprichwörtlich gesehen bringt eine missglückte Generalprobe Glück – und wenn schon alles okay ist, dann ist auch alles okay.
Relativ nebensächlich war diese Thematik für Stefan Gausemeier (U20), seinen Bruder Jan Gausemeier sowie Jordy Einhorn und David Chance (alle U18), die alle am nächsten Wochenende nicht starten dürfen. Die vier zauberten wahre Topleistungen auf die Weserkampfbahn. David sprintete mit 12,08 Sekunden erneut haarscharf an einer 11-Sekunden-Zeit vorbei, holte aber mit 582 Punkten die meisten Zähler bei diesem Wettkampf (insgesamt 1406 Punkte). Sechs Punkte mehr in der Gesamtwertung und insbesondere im Weitsprung mit 5,22 m stark dabei war Jan. Gut einen halben Meter
weiter flog Stefan mit seiner typischen „Ich-lauf-einfach-in-der-Luft-weiter-Sprungtechnik“. Er kam am Ende auf 1438 Zähler. Bärenstark wie eh und je präsentierte sich Jordy, der im Weitsprung mit 5,76 m zwar nicht in die anvisierte 6-Meter-plus-Zone sprang, aber im Kugelstoßen mit 10,16 m und einem guten 100m-Sprint in 12,48 Sekunden grandiose 1589 Punkte sammelte. Sein Bruder Gardy Einhorn durfte ebenfalls den höchsten Platz des Podiumberges erklimmen, was er sich vorher mit einer guten Allroundleistung (1309 Punkte) verdient hatte (besonders 9,07m im Kugelstoßen). Nur knapp dahinter folgte Owen Ross mit 1295 Punkten, der insbesondere in der Sprintdisziplin ordentlich absahnen konnte (482 Punkte für 13,15 Sekunden über 100m).
Beide werden sich auch bei den JT-Open einen spannenden Kampf um den Altersklassensieg liefern. Yves Eckert (M13) benötigte gute 10,97 Sekunden über 75m und warf seinen 200g-Ball zum ersten Mal auf 30,50m. Am Ende hatte Yves fast genau doppelt so viele Punkte wie der nach ihm platzierte Athlet. Sensationell erkämpfte sich Titus Schumacher in der Altersklasse M10 den Vize-Titel mit 716 Punkten! Besonders erfreulich war die persönliche Bestleistung mit weiten 26,50m beim Werfen, die jedoch nach der offiziellen Punktetabelle die wenigsten Zähler für ihn einbrachten. Die gab es dagegen im Weitsprung, wo Titus mit 2,95m nach Analysen des Statistischen Bundesamtes „zum letzten Mal in seiner Karriere im 2er-Bereich landete“.
Bei den gleichaltrigen Mädchen ging Tara nach ihrem tollen 800m-Lauf an den Start. Nach solid-guten 20,50 m im Werfen und 8,61 Sekunden im 50m-Sprint hatte sie bereits sehr gute 613 P
unkte gesammelt, verzichtete schmerzbedingt lieber auf die Weitsprunggeneralprobe und haut dafür bei den JT-Open wieder einen ordentlichen Satz raus. Fröhlich wie immer sprang und lief Frida Schumacher zu neuen persönlichen Bestwerten, blieb zum ersten Mal bei 50m unter 10 Sekunden und sprang in einem kräftigen Versuch auf 2,52m. Auch beim Werfen steigerte sie sich von Versuch zu Versuch auf letztlich 12,5m.
Patricia Volke kam bei den 12-jährigen Schülerinnen auf 971 Punkte mit konstant guten
Würfen auf 25m und einem Weitsprung, der vor ein paar Wochen mit Zone bei 3,58m anstatt 3,18m ausgegangen wäre. Emily Devereux biss im Dreikampf die Zähne zusammen und erkämpfte sich 1013 Punkte, was sogar mehr als bei ihrem Sieg in Tudorf vor ein paar Wochen waren. Wie zwei
leichtathletikgenetische Zwillinge hatten Emily und Teamkameradin Cosima Schumacher die Disziplinen bestritten, beim 75m-Sprint trennten die beiden nur 3/100, beim Weitsprung nur 4cm. Allein beim Werfen konnte sich Cosima etwas deutlicher absetzen und mit tollen 25m insgesamt 1051 Punkte und eine persönliche Bestleistung erzielte.
Lea Szielasko wurde nach ihrem schnellen 800m-Lauf zu Beginn noch Dritte im Mehrkampf und ergatterte mit 1205 Punkte trotz Absprung vom Balken mehr Punkte als bei den eigenen Kreis-Mehrkampf-Meisterschaften im Mai. Bei den 13-jährigen konnte die Heuschnupfen geplagte Tanja Polonyi 1049 Punkte sammeln. Elena Devereux kam auf die Bestleistung von 1126 Punkte, die mit guten Resultaten in allen Disziplinen gegründet wurde. Auf Platz zwei in diesem Jahrgang warf sich Lilieth Schumacher (1295). Stolze 39m flog ihr Ball, exakt 0 Millimeter hatte sie in diesem Versuch verschenkt.
Trainer Rupert Richards freute sich neben den vielen neuen Bestmarken besonders über den neuen Kreisrekord seiner Schützlinge und hofft, dass alle Athletinnen und Athleten bei den JT-Open mit den Erfahrungen der letzten Generalprobe einen super Folgewettkampf werden zeigen können.
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